Migration wurde in den letzten Jahrzehnten stets kontrovers in der Öffentlichkeit diskutiert.
Doch es gibt eine Kultur der Aufnahme von fremden Menschen eine Neugier und eine Unterstützung
ihres Ankommens und ihrer Integration. Davon erzählt Liana Novelli die sich als Sprachlehrerin
engagiert für den muttersprachlichen Unterricht an den Schulen für eine Anerkennung durch die
Mehrheitskultur für die Rechte der migrantischen Frauen. Die Autorin sagt selbst: 'Das
Schreiben dieser Memoiren ist für mich wichtiger geworden als alles andere. Ursprünglich
glaubte ich es tun zu müssen weil mich die Lektüre von Natalia Ginzburg dazu geführt hatte
aus der Pflicht heraus ¿eine Spur zu hinterlassen¿ für jemanden der wie ich nicht glaubt
dass er weiterleben kann außer in der Erinnerung die andere an seine Erfahrungen haben
könnten. Ich habe sie zu verschiedenen Zeiten verfasst manchmal in Abständen von mehreren
Jahren. Ich habe nichts verändert um die Stimmungen Gefühle und Befindlichkeiten zu bewahren
unter denen sie geschrieben wurden und die sich im Laufe der Zeit verständlicherweise verändert
haben. Meine Absicht ist es meinen Weg darzustellen immer auf der Suche nach dem Ausdruck
dessen was ich nach und nach als mein Tun und das Wesen meiner Identität betrachtete.'