Der Pazifismus wird ins Visier genommen: Er soll endlich kriegstüchtig werden. Alte
Gewissheiten so tönt es allenthalben seien jetzt zu überprüfen und anzupassen: Frieden
schaffen - das geht nur mit Waffen diese Devise wird triumphierend verkündet[ und der
gewaltfreie Weg als realitätsfremd abgestempelt]. Wigbert Tocha widerspricht deutlich und
zeigt: Pazifistinnen und Pazifisten haben die besseren die zukunftsgerechten Argumente - das
gilt ganz besonders in einer Zeit in der militärische "Verteidigung" das Potenzial zu einer
ungeheuren Eskalation hat die das zerstört was verteidigt werden soll. Im Rückgriff auf eine
große Tradition zu der die Bergpredigt und die Namen Kant Einstein und Gandhi gehören werden
Grunderkenntnisse formuliert die hochaktuell sind. Dazu gehören die ständige Aufgabe der
Entfeindung die Einsicht dass Krieg kein Recht schafft außer dem Recht des Stärkeren und das
empirisch nachprüfbare Faktum dass Gewaltlosigkeit erfolgreicher ist als der Weg der Waffen.
Der bellizistische Glauben an die erlösende Gewalt ist ein Aberglauben. Daraus resultieren
politische Handlungsanweisungen für das 21. Jahrhundert.[ Am Anfang steht: Das Nein zum Krieg
zur Kriegsertüchtigung und zur militärischen Bewaffnung muss lauter sein. Dazu dient dieses
Buch. Es macht deutlich: Friedenstüchtig zu werden ist der kategorische Imperativ des 21.
Jahrhunderts.]