Frenk Meeuwsen niederländischer Comiczeichner lebt und arbeitet in Amsterdam. Vor einigen
Jahren kam sein Sohn Rufus zur Welt. Die Diskrepanz zwischen dem Geborgensein in der Familie
und der meist abstrakten Bedrohung durch Unfall Krankheit oder Tod ein Familienmitglied zu
verlieren ist das Thema dieser Erzählung. Was zum einen wie ein Idyll scheint ist tatsächlich
ein fragiles Gebilde das schlagartig einstürzen kann. Seine Ängste werden plötzlich real als
Frenk einen Schlaganfall erleidet und erst im Krankenhaus wieder aufwacht. In Visionen
schildert der Autor seine Nah-Tod-Erfahrungen und die Sorge um seine geliebte Familie. Eine
feinfühlige und berührende Erzählung die die Leser*innen in die Lebens- und Gedankenwelt des
Autors einlädt und zum Nachdenken über die Unwägbarkeiten des Lebens anregt.