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ASIN: 396848181X
Warum über Selbstbildung schreiben? Zum einen weil Künstlerisches und Kuratorisches im Zuge
(wissens-)gesellschaftlicher Transformationen im Modus der Selbstbildung in Erscheinung treten
und zum anderen weil Selbstbildung als Narrativ im Kontext neoliberaler Arbeits- und
Wissensverhältnisse immer wieder evoziert wird. Was hat es mit dem Phänomen der Selbstbildung
in einer kapitalisierten sich digitalisierenden globalisierenden und segregierenden Welt für
eine Bewandtnis und was weiß eine künstlerische und kuratorische Produktivität im Modus der
Selbstbildung über diese? Welche Dimensionen und Dynamiken lassen sich im und mittels des
künstlerischen und kuratorischen Selbstbildens (re)versammeln und was für eine Wissens-
Forschungs- und Bildungskulturalität verhandeln sie? Kurz: Wie lässt sich über Selbstbildung
als zivilgesellschaftliches Phänomen streiten und warum lohnt es sich dies gerade jetzt zu
tun? Methodologisch werden künstlerisches und kuratorisches Selbstbilden zum Anlass genommen
um über künstlerische und kuratorische Agentialität und Diskursivität sowie deren sozialitären
und ökologizitären Vermögen im Zuge zivilgesellschaftlicher und demokratiebildender
Herausforderungen nachzudenken. Diskursive Kreuzungen künstlerischer und kuratorischer
Forschungsansätze sowie Befragungen sozialphänomenologischer sozial-praxeologischer
akteurstheoretischer sozialphilosophischer und posthumanistischer Forschungskulturalität
werden mit künstlerischen und kuratorialen Erprobungen in Dialog gebracht. Pragmatisch und
spekulativ entwirft Katharina Schlieben so eine diffraktive Narration in Szenen Sequenzen und
Frequenzen die Wissensgesellschaft als (Selbst)Bildungsgesellschaft entfaltet. Vergegenwärtigt
wird ein plurimodales Bewusstsein für die komplexe und dynamische Konnektivität von Selbst und
Bildung das die 'soziale Frage' in die Agenden der künstlerischen und kuratorischen Forschung
Praxis und Kulturarbeit in den Vordergrund rückt und dem Verhältnis von Relationalität und
Autonomie zu begegnen versucht. Die Publikation verortet das Künstlerische und Kuratorische als
zivilgesellschaftliche und sorgenkulturelle Praxis und Forschung und öffnet damit zugleich die
Sicht auf wissenschaftliche und wissensgesellschaftliche Verständnisse bildungs- und
gestaltungspolitischer Nachhaltigkeit. Adressiert werden sowohl Akteur_innen der künstlerischen
und kuratorischen Forschung der Kultursoziologie der Kulturwissenschaft sowie der kulturellen
und sozialen Bildung und Arbeit - ihrem Dialog im Modus der Selbstbildung gilt die
Aufmerksamkeit.
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