Elsbeth hat ein bewegtes Leben hinter sich: die idyllische Kindheit im Sudetenland der Krieg
die Vertreibung. Jetzt ist sie alt und wird immer vergesslicher. Langsam fast unmerklich
entgleitet ihr die Gegenwart. Theo ihr Mann ist unzufrieden mit ihr. Elsbeth soll den
Haushalt versorgen und sich um ihn kümmern. Doch Elsbeth ist Künstlerin und wird von einem
Bekannten ermutigt weiter zu malen. Ein Künstler hört nie auf sagt er. Und so fängt sie
wieder an. Theo nennt es Demenz Elsbeth nennt es Glückseligkeit. Heimlich nachts wenn Theo
schläft schleicht sie in ihr Arbeitszimmer. In ihrer Kunst findet sie Geborgenheit. Immer
häufiger zieht Elsbeth sich in die Vergangenheit zurück und lässt ihrer Erinnerung freien Lauf.