In einem Reich das an das imperiale China erinnert wird eine junge Adelige aus dem fernen
Norden für eine politische Heirat in den Süden geschickt. Ihre Brüder sind tot ihre Armeen und
ihre Kriegsmammuts längst besiegt und jenseits ihrer Grenzen gefangen. Allein und verunglimpft
muss sie ihre Verbündeten sorgfältig wählen. Ein Dienstmädchen das von ihren Eltern an den
Palast verkauft wurde freundet sich mit der einsamen neuen Ehefrau des Herrschers an und
handelt sich dadurch jede Menge Ärger ein. Dieses aufrüttelnde Debüt folgt dem Aufstieg der
Herrscherin In-yo der nur wenig Mittel und noch weniger Freunde zur Verfügung stehen. Sie ist
eine Tochter des Nordens im Exil doch sie wird die Geschichte ihrem Willen beugen und ihre
Gegner einen nach dem anderen zu Fall bringen. Mit dem Herz einer Margaret-Atwood-Erzählung
und der überbordenden Optik eines klassischen asiatischen Kostümdramas ist Nghi Vos "The
Empress of Salt and Fortune" eine dichte und schwelgerisch geschriebene Geschichte über
Imperien das Geschichtenerzählen und die Wut der Frauen.