Der See lag still. Fast zu still. Hinter ihr: Schritte. Langsam. Schwer. Sie drehte sich um -
nichts. Nur der Wind im Schilf. Ein leises Gefühl der Angst keimte auf. Alexandra Herne wird
überfallen - ein Moment der alles erschüttert was sie über sich selbst zu wissen glaubte.
Verfolgt. Gedemütigt. Isoliert. Und niemand glaubt ihr. Nicht einmal die Polizei. Als sie
beginnt an ihrem Verstand zu zweifeln ist sie längst Teil eines perfiden Plans - inszeniert
von einem sadistischen Regisseur der die Realität verzerrt wie ein Spiegelkabinett aus Gewalt
und Begierde. Zur selben Zeit verfolgt die Polizistin Annika Bälde einen anonymen Hinweis - und
betritt eine Bühne des Schreckens: gefesselte Körper ein verstörter Mann eine Frau die über
Leben und Tod herrscht wie eine dämonische Regisseurin. Annika überlebt - doch etwas Dunkles
bleibt in ihr zurück. Etwas das sie nicht mehr loslässt. Was als Ermittlungsarbeit beginnt
wird zur Obsession und zu einer Reise in die tiefsten Abgründe ihrer eigenen Psyche. Und dann
ist da dieser Moment der sich in ihr Gehirn brennt: Ein junger Mann nackt zitternd die Knie
auf dem kalten Steinboden. Er hebt den Blick seine Augen leer aber voller Sehnsucht. Er
flüstert: "Mama." Zwei Frauen zwei Perspektiven. Die eine kämpft darum sich selbst zu
glauben. Die andere darum zu vergessen. Ein verstörend fesselnder Thriller über gefährliche
Abhängigkeiten verdrängte Wahrheiten - und die dunkle Seite der Sehnsucht.