"Heimweh nach Köln" ist nach "Vom alten Mann der vor der Wirtschaftstür steht" der zweite
Roman von Autorin Anke Schulte der von einem Lied inspiriert wurde. Die Lieder sind harmonisch
in die Geschichten eingeflochten die von Lebenswegen Wendepunkten und Momenten der Besinnung
erzählen. Mit Tiefe Charakter und feinem Gespür für gesellschaftspolitische Themen entfalten
sich die Romane die mehr sind als bloße Unterhaltung - sie laden ein innezuhalten und genau
hinzuhören. Jede Erzählung steht für sich - eigenständig einzigartig und zum Nachdenken
anregend. "Heimweh nach Köln" ist die Geschichte der jüdischen Familie Liebermann - von Isaak
Rachel und ihren Töchtern Hannah und Esther - die im Jahr 1938 Köln verlassen. Unter dem
zunehmenden Druck des nationalsozialistischen Regimes fliehen sie nach New York auf der Suche
nach Sicherheit Freiheit Würde und einem Neuanfang. In der Nacht vom 9. auf den 10. November
1938 starben über 1300 Menschen infolge der Ausschreitungen etwa 30 000 jüdische Männer wurden
verhaftet oder in Konzentrationslager verschleppt. Mehr als 1400 Synagogen wurden zerstört -
auch die großen Synagogen Kölns brannten bis auf ihre Grundmauern nieder.