Der Nürnberger Künstler Oskar Koller (1925 - 2004) zählt zu jener Generation die aus den
Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs eine lebensbejahende künstlerische Haltung entwickelte. Sein
Werk zunächst geprägt vom deutschen Expressionismus und der École de Paris gab nie den Bezug
zur Natur und den eigenen Seherlebnissen auf. Dabei entwickelte Koller eine eigene Bildsprache
die zunehmend auf Farbflächen und grafische Elemente setzte. Künstlerreisen nach Europa Asien
und Afrika erweiterten sein künstlerisches Spektrum. Neben rund 20.000 Einzelwerken entstanden
zahlreiche Design- und Raumgestaltungen. Dieses Buch lädt ein zu einer Reise durch Kollers
Schaffen das "Aus Freude am Malen" die Mühsal der Welt überstrahlt. Eine Hommage an die
Sinnlichkeit der Kunst und die Kraft des Sehens - bewegend vielschichtig und zeitlos. Es
enthält einführende Texte von Hans-Peter Miksch ehemaliger Privatsekretär von Oskar Koller
und Andrea Dippel sowie einen Bestandskatalog in dem die Sammlung der Kunstvilla dokumentiert
ist.