★★★★★
k.A.
19.07.2026
ean-shopping.de
Das gebrauchte Virtua Fighter 4 ist ein solides Spiel und bietet viel Spaß, allerdings sind die Originalverpackung und das Spiel selbst durch die Zeit etwas abgenutzt.
★★★★★
k.A.
19.07.2026
ean-shopping.de
Als Linkshänderin habe ich mit dem Spiel angefangen und fand die Steuerung anfangs etwas ungewohnt. Es hat sich aber schnell eingespielt, ich bin nach kurzer Zeit mit der Bewegung zurechtgekommen. Mir war am Anfang nicht ganz klar, wie genau die Eingaben auf die Bewegungen übertragen werden.
Virtua Fighter 4 ist kein gewöhnliches PrügelspielJedes Genre hat seinen eigenen Abstufungen in Sachen Schwierigkeitsgrad und Anspruch.Man kann sagen, dass Dead or Alive ein ziemlich einfaches "Buttonmasher" Spiel ist, d.h. man kommt oft durch wildes herumdrücken der Tasten zum Erfolg.Man kann sagen, dass man für Tekken ein gewisses Maß an Training braucht, um die Charaktere effektiv nutzen und gehobenere Gegener besiegen zu können.Man kann sagen, das Virtua Fighter richtig harte Arbeit ist und es STUNDEN braucht, bevor man ein vernünftiges Ergebnis hat.Virtua Fighter 4 beeinhalt 13(+1) spielbare Charaktere mit 13 verschiedenen Kampfstilen, einer schwerer zu beherrschen als der andere:Neben verschiedenen Karate und Kungfu - Arten gibt es noch zwei Ringertypen und einen alten Chinesen, der dauernd betrunken durch die Gegend läuft.Man hat die Auswahl zwischen Arcade, Kumite, VS, Training und KI mode.Arcade is die übliche Singleplayer kämpferei, wobei der Schwierigkeitsgrad von Kampf zu Kamp insgesamt 14 (!) mal steigt, bis man schließlich bei Dural, der Endgegnerin steht.Da die Entwickler traurigerweise keinerlei Endsequenzen für die Weitererzählung der im Handbuch ( sowieso ziemlich lausig konstruierten ) Kämpfergeschichten vorbereitet haben, ist dieser Modus eher langweilig.Für Einzelspieler wird es richtig interessant im Kumite Modus, in dem man mit einem der Charaktere gegen eine undendliche Zahl von Gegnern kämpft und sich in einem Rangsystem hinaufarbeitet.Von Zeit zu Zeit erhält man für Siege auch Gegensstände oder neue Gewandsfarben, mit denen man seinen Charakter dann ausstatten bzw. Ankleiden kann.Wer ohne Umschweife direkt in einen der oben genannten Modi einsteigt, wird sich wahrscheinlich nach ein paar Minuten mehr als Einmal auf dem harten Boden der Tatsachen wiederfinden:Dieses "Spiel" ist sauschwer.Dies offenbart auch der Trainingsmodus, in dessen ersten Teil man jeden einzelnen Move seines Charakters durcharbeiten muss, was ungefähr eine Viertelstunde dauert. Hat man das geschafft, merkt man, dass man sich gerade mal 5 oder 6 der Moves merken konnte. Nun hat man die Wahl, ob man sich im Kumitemode weiter verprügeln lässt oder die schwere Bürde auf sich nimmt und nochmals das ganze Training über sich ergehen lassen...Man sieht schon, Virtua Fighter ist WEIT komplexer als seine genre-Gegenstücke. Das ist zugleich sein stärkster und schwächster Punkt.Für das zwischenzeitliche Zocken eignet es sich nämlich überhaupt nicht. Buttonmashen macht überhaupt keinen Spaß und versucht man sich mit seinen wenigen 5 oder 6 moves durchzuschlagen landet man schnurstracks auf der Schnauze.Selbst die Charaktere, bei denen "Beginner" als Schwierigkeitsgrad steht sind hundsteufels schwer zu lernen.Sich sämtliche Aktionen eines Einzelnen zu merken kann einen schon ein oder zwei wochen kosten.Aber für diejenigen, die bereit sind die Zeit zu investieren, kann Virtua Fighter die ultimative Herausforderung und Befriedigung zugleich in Sachen Kampfsportspiel werden.Man kann ohne es erlebt zu haben nicht ahnen, wie schön es ist genau im passenden Moment die richtige Antwort auf einen gegnerischen angriff geben zu können, die man sich vorher tagelang mühevoll eingeprägt hat.Neben der Singleplayererfahrung kann man noch im VS mode gegen einen Freund spielen ( nicht so spannend, außer man hat einen wirklich gleichwertigen Partner ) oder den außergewöhnlichen KI modus benutzen, in dem man einen Computergesteuerten Kämpfer quasi "erzieht" und ebenfalls im Kumite hochkämpfen lassen kann.Da der KI aber alles von einem lernt, wird er anfangs genauso schlecht spielen wie man selbst, also ist dieser Modus ebenfalls erst nach zig spielstunden interessant.Man muss sich also fragen, ist einem Virtua Fighter Grund genug, zig Stunden seines Lebens zu verplanen um die ultimativen Fähigkeiten seines Kämpfers zu perfektionieren und den höchsten Thron des Kumite zu erklettern?Oder will man lieber doch bloß einfach ein bisschen "spielen"?Dann sollte man sich doch lieber zur Tekken oder DOA reihe umorientieren.