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k.A.
17.07.2026
ean-shopping.de
Dieses gebrauchte Exemplar des Falls TKKG Folge 124 ist ein tolles und begehrenswertes Stück, das ich sehr gerne besitze. Die Qualität des Materials und das Format sind hervorragend.
Gaby fährt durch einen Park , plötzlich muss sie vor zwei Braunbären fliehen , die aus einem Zoo freigelassen wurden , dabei gerät sie in ein Haus , wo ein Verbrecherinn sein Geld zählt , dieser entführt sie , nun Beginn t für den Rest von tkkg eine vergebliche Suche nach Gaby , doch sie finden Sie und befreien Sie gerade noch rechtzeitig
TKKG - Vergebliche Suche nach GabiAuch hier ist es Stefan Wolf wieder gelungen ein gutes Abenteuer von TKKG zu konstruieren.Alles fängt gut überschaubar an mit Gabis Entführung. Langsam kommen die Jungs( das TKK = Tim, Karl und Klößchen) darauf was nur mit Gabi ist. Sie machen sich auf die Suche und durch einige hilfreiche Zufälle und einer Begegnung mit einem Bären und zwei Joggerinnen ;-) ist es den Jungs klar wo sich Gabi befindet. Zum Schluss macht Tim seinem Ruf alles Ehre und benutzt seine Kampftechniken um Gabi zu befreien, aber auch der Geist spielt hierbei eine Rolle!Kompliment!Eine gute Hörspielstory für alle Detektivfans!Mfg, Sabine
Inhalt: Als Gaby auf der unbelebten Straße zwischen Zoo und Stadtwald zu Claudias Party radelt, wird sie von einem mächtigen Braunbären angegriffen, der aus dem Zoo entwichen ist. In letzter Sekunde kann sie sich in ein kleines Haus retten - nicht ahnend, in welches Verhängnis sie sich damit begibt. Denn dort haust ein Schwerverbrecher. Voller Angst stürmt Gaby zu ihm hinein und - wird damit Zeugin seiner Tat. Fortan bleibt Gaby verschwunden. Tim, Karl und Klößchen suchen fieberhaft, müssen aber das Schlimmste befürchten.Story: Statt "Vergebliche Suche nach Gaby" hätte man die 124. Folge von "TKKG" getrost "In den Klauen des Tigers 2.0" nennen können. Die Ähnlichkeit der vorkommenden Handlungselemente ist jedenfalls mehr als nur verblüffend. Statt eines Tigers wird hier zwar ein Bär freigelassen, doch dass Gaby entführt wird und die verbliebenen drei Spürnasen sich auf die Suche nach ihr machen, überrascht kaum mehr. Das spätere fluchtartige Klettern auf Bäume, das Verstecken in einem Haus, in dem weiteres Unheil droht - all das hat man in ähnlicher Form jedoch schon in der 22. Folge gehört. Verwunderlich sind hingegen die Charakterwandlungen der vier Hauptdarsteller. Der sonst charmante Tim macht sich über beleibte Joggerinnen lustig, Karl wird zum aufreißerischen Scherzkeks, Klößchen leitet die Fäden im Hintergrund (dass er das einmal tun würde...) und Gaby ist über weite Strecken die Ruhe selbst. All dies sind Eigenschaften, die man von Stefan Wolfs Charakteren in der dargebotenen Form nicht kennt. Die zufällige Verkettung eines Millionendiebstahls, eines Tierausbruchs und einer Entführung sowie die Auflösung allen Unheils mittels Faustschlägen des Häuptlings Tim wiederum kennt man, doch ist dies derart abwegig, dass "Vergebliche Suche nach Gaby" geradezu die vergebliche Suche nach Logik" verlangt. Jeder Satz von Erzähler Wolfgang Kaven nimmt bereits das nahende Unheil vorweg, sodass nur wenig Spannung aufkommt. Selbst der Einsatz von zum Veröffentlichungszeitpunkt neumodischer Technik wie dem Handy kann nicht für einprägsame Dramatik sorgen.Sprecher: Da kann sich Heikedine Körting geradezu glücklich schätzen, erfahrene Hörspielrecken an Bord zu haben, die das Ruder herumreißen und zumindest eine durchschnittliche Produktion aus diesem Skript machen. Das Gaunertrio um Bruno Otterfeint (gesprochen von Erik Schäffler), Siegfried Otterfeint (Frank Schröder) und Claude Bristol (Philip Constantin) sticht dabei am deutlichsten hervor. Erik Schäffler präsentiert sich hinterlistig und bestimmt. Er strahlt reine Dominanz aus - so lange zumindest, bis sein Rollenbruder ebenso wie er selbst seine Unberechenbarkeit zum Vorschein bringt. Frank Schröder wirkt als Siegfried Otterfeint zunächst zwiegespalten, ist letzten Endes jedoch ebenfalls undurchschaubar, sodass zumindest in dieser Hinsicht ein Spannungsreiz entsteht. Hinzu gesellt sich Philip Constantin, der eine französische Rolle zugeteilt bekommt und diese - wie könnte es anders sein - mit französischem Akzent einspricht. Allerdings wirkt die Akzentuierung äußerst unglaubwürdig. Damit ist diese Rollenumsetzung ein weiteres Mal ein Beleg dafür, dass Akzentuierungen in dieser extremen Form in der TKKG-Serie fehl am Platze sind. Niki Nowotny und Veronika Neugebauer wirken hier und da überdreht, was angesichts ihrer Rollenverzerrungen aber keineswegs verwundert. Niki Nowotny und Sascha Draeger erwischen hingegen einen geglückten Tag bei den Sprecheraufnahmen. Alexandra Doerk, Traudel Sperber, Celine Fontanges, Wolf Frass und Till Madaus komplettieren die Sprecherriege, die insgesamt gesehen den stärksten Teil der Produktion darstellt.Musik und Effekte: Überraschend abwechslungsreich fallen die musikalischen Darbietungen aus. Die Muikstücke sind stets schwungvoll und szenenbetont eingesetzt. Natürlich ist weiterhin Luft nach oben, doch diese Art der Inszenierung stimmt zufrieden und ist dem Hörspielfluss dienlich. Bei den Geräuschen ist man natürlich an die Handlung gekettet, doch ein berstender Bär sowie gewöhnliche Naturgeräusche wie etwa Vögelzwitschern sowie das Rollen eines Fahrrads werden angemessen akustisch dargestellt.Fazit: Damit bleibt unter dem Strich ein Hörspiel, das produktionstechnisch hervorragend umgesetzt ist, von Handlungsseite her jedoch nur schwach gefüttert wird. Erträglich ist das hier Dargebotene in seiner Skurrilität sowieso nur mit der "TKKG"-Fanbrille und so reicht es insgesamt wieder nur zu einer ausreichenden Wertung. Übrigens: Die "Vergebliche Suche nach Gaby" ist gar nicht so vergeblich wie im Titel dargestellt - ein Sinnbild für dieses Hörspiel.Note 4+