"Die Schöne und das Biest" gehört ebenso wie "Romeo & Julia" zu den Geschichten, die man unzählige Male neu auflegen kann, die aber trotzdem nicht langweilig werden, weil jeder Autor / Regisseur seine eigene Sichtweise einbringt. Die Umgebung, die Zeit, die sozialen Strukturen und der Stand der Protagonisten variieren, doch die Grundgeschichte bleibt gleich.In diesem durchaus schön aufgelegten Film fehlt mir allerdings der richtige Tiefgang. Aus dem oberflächlichen Kerl ist während der oberflächlichen Handlung ein immer noch oberflächlicher Kerl geworden. Die grundlegende Veränderung fehlt irgendwie. Er hat seine Herzdame zwar erobert, aber mich hätte er noch nicht überzeugt.Außerdem reißt der Handlungsnebenstrang mit ihrem Vater plötzlich ab. Um einen Film zu beenden, sollten auch solche Nebenstränge abgeschlossen werden. Dazu zählt für mich zum Beispiel auch, dass das Biest seinem Vater mal noch die Meinung geigt.FAZIT:Die Geschichte ist gut, aber nicht neu. Das Drumherum spielt in der Moderne, bleibt dabei aber leider genauso oberflächlich, wie die moderne Gesellschaft eben ist. Dennoch eine schöne Schnulze für einen Couchtag.