★★★★★
k.A.
21.05.2026
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Die Sammlung der Sessions ist zwar inhaltlich interessant, aber die Qualität des CDs könnte besser sein, was die mittlere Bewertung rechtfertigt.
★★★★★
k.A.
21.05.2026
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Dieses CD ist eine fantastische Zusammenstellung und die Musik ist einfach großartig, ich bin absolut begeistert von den Sessions!
★★★★★
k.A.
21.05.2026
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Super!
SAVATAGE - "Sirens & The Dungeons Are Calling" (1983 & 1984)1981 gründeten Schlagzeuger STEVE WACHOLZ und Bassist KEITH COLLINS gemeinsam mit den Brüdern JON und CRISS OLIVIA (Vocals & Gitarre) die Band AVATAR. Die Jungs aus Tampa machten sich schnell einen Namen und avancierten zu einer regionalen Größe. Nachdem sie zwei Tracks zu einer Sampler-LP regionaler Bands beisteuerten, erlangten sie auch außerhalb Floridas Aufmerksamkeit. 1983 erschien dann eine EP/Maxi-Single mit dem Titel "City Beneath The Surface", auf der neben dem Titelsong noch "The Whip" und "Sirens" zu hören waren.Kurz danach benannten sie sich aus rechtlichen Gründen in SAVATAGE um und veröffentlichten ihr erstes Album "Sirens"., dem sie 1984 das Minialbum "The Dungeons Are Calling" folgen ließen. Beide Alben sind heute Klassiker und zeigen eine junge und erfolgshungrige Band, die vor allem durch ihren noch ungeschliffenen und ehrlichen Sound zu gefallen wissen. Da sind noch viele Ecken und Kanten zu entdecken, aber welches Potential in ihnen steckt, konnte man schon da erkennen."Sirens", der Titelsong ihres Debütalbums, gehört für mich zu den besten Songs, die SAVATAGE jemals geschrieben haben. Die Nummer offenbart die Stärken von SAVATAGE, die im ausdrucksstarken Gesang von JON OLIVIA und den genialen Leads von Bruder CRISS liegen. Die beiden ergänzen sich perfekt, sie harmonieren wunderbar, was alles in diesem Song zum Ausdruck kommt.Das düster eingängige "Holocaust", "On The Run", "Scream Murder" und die geniale Halbballade "Out In The Streets" gehören allesamt zu den Klassikern des Metals der frühen 80er. Sie vermischten Metal mit progressiven Elementen, erst später kamen dann Musical-Elemente und klassische Musik dazu. Auch das raue und kalte "I Believe" gefällt mir unheimlich gut, der galoppierende Rhythmus dieser Nummer, reißt mich unweigerlich mit sich. Das gilt in gleichem Maße auch für "Living For The Night" und "Rage", bei dem sie in Speed- oder fast schon Thrash-Gefilde abtauchen.Auf dem 1984 erschienen Minialbum "The Dungeons Are Calling" fanden sich dann die beiden restlichen Songs ihrer AVATAR-EP. Sowohl "City Beneath The Surface", als auch "The Whip" finde ich granatenmäßig gut, eben weil sie so rustikal und ungeschliffen klingen. Auch diesen leicht blechernen Sound mag ich sehr gerne, so haben sich die frühen 80er angehört.Highlight ist natürlich der episch angehauchte Titeltrack "The Dungeons Are Calling", bei dem sie ihre progressive Ader schon sehr klar ausleben, ebenso wie bei "The Grace Of The Witch". Letztere Nummer ist von einer schön düsteren Atmosphäre umgeben, sehr stimmungsvoll und schon ein Song, der zeigt wohin die reise mit SAVATAGE gehen würde."Visions" ist eine der SAVATAGE-Nummern die ich bis heute liebe, die ist nicht besonders spektakulär, aber irgendwie hat mir die damals schon auf Anhieb gefallen. Die geht richtig schön nach vorne, ist irgendwie schön dreckig und rustikal, der spärliche Chor im Mittelteil gefällt mir auch sehr gut.Anspieltipps verkneife ich mir, beide Scheiben sind bärenstark und haben Kultcharakter, die muss man sich einfach am Stück durchhören, weswegen diese Veröffentlichung sehr gut passt. Mit der Band, zu der sie sich entwickelt haben, hat das nur bedingt was zu tun, das hier ist noch richtig schön ungeschliffen.Mein Fazit: "Sowohl "Sirens" als auch "The Dungeons Are Calling" haben heute Kultstatus und gehören in jede anständige Metal-Sammlung. Wer die Alben und SAVATAGE in der Zeit kennengelernt hat, wird sie lieben, für die "späteren Metaller" dürfte es interessant sein, wie sich SAVATAGE zu beginn ihrer Karriere angehört haben.Zwei tolle Veröffentlichungen auf einem Silberling .... da kann man nicht meckern, tolle Musik geballt - passt!
Auch wenn SAVATAGE vermutlich nicht mehr unter ihrem Namen musizieren werden und die letzten Veröffentlichungen der Band nicht unbedingt überragend waren (z.B. “The Wake Of Magellan“), kann man mit Fug und Recht behaupten, dass Jon Oliva und sein leider viel zu früh verstorbener Bruder Criss eine Ausnahmestellung in der Metal-Szene inne hatten. Im Rahmen der Wiederveröffentlichung des kompletten Backkatalogs von SAVATAGE wird dies mehr als deutlich.Die hier vorliegende “Sirens & The Dungeons Are Calling: The Complete Session“ beinhaltet logischerweise die Titelgebenden Scheiben, nämlich das 1983er Debüt “Sirens“ und die ein Jahr später erschienene EP “The Dungeons Are Calling“, die vor allem eines zeigen: Eine hungrige Band, die sich ihrer Stärken durchaus bewusst ist. Schon beim Debütalbum konnte man erkennen, wie gut Criss und Jon sich beim Songwriting verstanden und welch kompositorische Glanzleistungen mit den Jahren noch folgen würden, war damals auch schon anhand von Nummern wie “Sirens“, “Scream Murder“, “The Dungeons Are Calling“ oder “City Beneath The Surface“ zu erahnen. Auf der einen Seite standen die Riffs von Criss, die immer präzise und messerscharf auf den Hörer einprasselten, sowie sein geniales, völlig eigenständiges Solospiel. Beides machte die Songs zu den Klassikern, die sie heute sind. Auf der anderen Seite war die Stimme mit ihren hohen Schreien von Jon Oliva, die sich den Nummern perfekt anpasste und das totale Metal-Feeling vermittelte. Jons Vorliebe für wesentlich epischere Songs schimmerte auf beiden Werken nur dezent durch und so kommen die Songs energiegeladener und aggressiver daher.Das alles ist heute bei dem Re-Release der beiden Scheiben natürlich kein Stück anders. Mit Blick auf den kompletten Backkatalog kann man aber sagen, dass SAVATAGE im Laufe der Jahre immer softer - nicht zu verwechseln mit kommerzieller – geworden sind. Das mag am orchestralen Element liegen, das immer wichtiger wurde. Vielleicht auch daran, dass nach Criss Olivas Tod die phänomenalen Riffs (und der Biss) fehlten. Alles reine Spekulation. Fakt ist jedenfalls, dass SAVATAGE mit ihren ersten beiden Veröffentlichungen ziemlich intensive Stücke präsentierten, die zu begeistern wussten.Die Neuauflage kommt, wie alle noch folgenden, in einem Digipak und mit neuen Liner-Notes von Jon Oliva daher. Ebenfalls bei allen neuen Versionen gleich ist der akustische, neu eingespielte Bonustrack. Im Fall von “Sirens & The Dungeons Are Calling: The Complete Session“ ist dies die bereits 1985 auf “Power Of The Night” veröffentlichte Nummer “In The Dream”. Meine Ohren hätten, ob des gruseligen Gesangs, gerne darauf verzichtet diese Version des Songs zu hören. Mit so etwas tut sich auch der Mountain King keinen Gefallen. Über derartige Interpretationen eigener Songs sollte in Zukunft besser der Mantel des Schweigens gelegt werden. Wie dem auch sei. Das Restmaterial ist selbstverständlich über jeden Zweifel erhaben. Für Neueinsteiger sicherlich eine lohnende Anschaffung, da man hier erstmals beide Alben auf einer CD geboten bekommt.