★★★★★
k.A.
13.04.2026
ean-shopping.de
Die Papierqualität ist an einigen Stellen etwas ungleichmäßig. Die Buchrücken wirken nicht vollständig plan. Die Bindung hält den Inhalt fest, die Seiten sind aber bei einigen Stellen leicht gewellt. Die Druckqualität ist insgesamt akzeptabel, die Textdarstellung ist scharf.
★★★★★
k.A.
29.01.2026
ean-shopping.de
Das Buch kam in einem intakten Zustand an. Der Einband ist ohne sichtbare Mängel und die Seiten wirken glatt. Die Verpackung war ordentlich und der Zustand der Lieferung war einwandfrei. Die Bindung scheint stabil zu sein.
★★★★★
k.A.
28.01.2026
ean-shopping.de
Ich habe dieses Buch für meine Schwester gekauft, um ihr zum Geburtstag zu schenken. Das Buch hat eine solide Aufmachung und die Bindung wirkt robust. Meine Schwester hat es in Ruhe durchgeblättert und scheint die Lesbarkeit gut zu finden.
....doch!Im Moment hat man ja das Gefühl, dass Dystopien hinter jeder Ecke lauern und sitzt man mal im Kino scheint jeder 3. Trailer die Buchverfilmung einer...genau, Dystopie zu sein.Ich gebe zu mir ging das Genre doch nach einiger Zeit ziemlich auf die Nerven und das hat mich lange davon abgehalten dieses Buch zu lesen. Eine Dystopie behandelt ein alternatives Universum unserer Erde die von Katastrophen apokalyptischen Ausmaß heimgesucht wurde und daraus meist Dead-or-Alive Situationen für die Protagonisten schafft.Das ist bei diesem Buch nicht anders und doch bin ich der Meinung,dass es sich von anderen Büchern des Genres entscheidend abhebt.Die Handlung: Der Teenager Thomas wacht, ohne irgendwelche Erinnerungen an sich selbst oder sein Leben, in einer Art Fahrstuhl auf die ihn in eine Art Arena bringt (im engl. Original "The Glade"). Dort warten ein Haufen Jungs auf ihn, ebenfalls im Teenager alter welche zum Teil bereits seit 2 Jahren dort leben. Niemand weiß warum sie da sind, niemand hat Erinnerungen an die Zeit bevor sie im "Glade" gelandet sind. Durch die Box bekommen sie alles was sie zum Leben benötigen geschickt, genauso wie einen Neuen, jeden Monat. Thomas ist dieser Neue und erfährt, dass sie im Herz eines Labyrinthes leben, dessen Türen sich jeden Morgen öffnen und jeden Abend wieder schließen. Das Ziel ist das Labyrinth zu lösen und zu entkommen. Eine Gruppe von Jungs die Runners begeben sich jeden Tag ins Labyrinth und versuchen es zu entschlüsseln. Bisher ohne Erfolg. Das blutrünstige Killerkreaturen im Labyrinth lauern macht es nicht einfach. Und alles scheint überwacht zu werden, von wem, warum und wie lange weiß niemand. Nur Thomas spürt instinktiv, dass mehr dahinter steckt, dass mehr hinter ihm steckt. Als dann noch ein Neuling ankommt, ein Mädchen was noch nie vorgekommen ist und diese eine Verbindung zu Thomas zu haben scheint steht fest: Alles wird sich ändern.Und tatsächlich scheint dieses Experiment in dem sie feststecken dem Ende zu zugehen.Mein allgemeiner Eindruck:Man ist die ganze Zeit über genauso Ahnungslos wie der Hauptcharakter Thomas. Es kommen eine Flutwelle an Fragen und Ungereimtheiten auf einen zu die sehr sehr lange unaufgeklärt bleiben. Man lernt also nur soviel über die Situation wie der Protagonist selbst. Das ist auf der einen Seite unheimlich frustrierend aber auf der anderen Seite genau das was die Spannung des Buches , für mich persönlich, ausmacht. Man weiß nie woran man genau ist und deswegen ist jede Offenbahrung eine Überraschung. Die Spannung wird hauptsächlich dadruch gehalten, dass nach einem gelösten Rätsel gleich das nächste folgt.Es wird relativ schnell in die Handlung eingestiegen, keine auschweifenden Beschreibungsszenen oder lange Einführungssequenzen. Man erlebt alles im selben Tempo wie Thomas. Die Charaktere werden am Anfang eher im vorbeilaufen eingeführt. Ein wenig wünscht man sich, dass man mehr über die Nebencharakter erfährt oder bestimmte Punkte. Aber peu á peu lernt man alle Personen kennen und schätzen, sodass man richtig um sie mitfiebert. Dass man nicht gleich mit allen INformationen ausgestattet wird hat den Vorteil das man am Ende garnicht richtig weiß ab welchem Moment man mit dem Charakter X oder Y mitgelitten oder ihn gar sympathisiert, ihn kennen gelernt hat.DIe Art und Weise wie James Dashner den Leser in dieses Geschehen einführt hat mir sehr gefallen.Die Charaktere:Der Hauptprotagonist Thomas ist zu Beginn sehr verwirrt und durcheinander und deswegen konnte ich ihn kaum einschätzen oder mir eine Meinung über ihn bilden. Im Laufe der Handlung gewinnt er an Profil und je mehr Thomas über sich selbst erfährt, desto mehr hat er mir auf gefallen. Man konnte seine persönliche Entwicklung von Anfang an mitverfolgen und ihn kennen lernen.Die anderen mehr oder weniger Hauptcharaktere Alby,Minho,Newt,Chuck und Gally decken alle die Stereotypen ab die man sich in einer Gruppe Jugendlicher vorstellt. Den Anführer, den draufgängerischen Rebellen, der besonnene gute Seele so zu sagen, der kleine der in einem den Beschützerinstinkt weckt und den Antigonisten den man am liebsten den Monstern im Labyrinth zum Frass vorwerfen will. Jeder Charakter prägt auf die ein oder andere Art Thomas und wirkt auf ihn ein, genauso wie auf den Leser. So machte mich Gally wütend, Minho brachte mich zum schmunzeln und Newt hat alles irgentwie beruhigt. Man konnte sich jedoch trotzdem in jeden hineinversetzen und das machte sie alle zu authentischen Personen um die man auch bangen konnte. Mit Teresa kam dann der Story Twist auf den man sehnlichst gewartet hat, das große Mysterium in diesem noch größeren Mysterium, sie hat die Spannung steigen lassen und ich wollte immer nur weiter lesen um zu erfahren was für eine Beziehung sie und Thomas hatten. Außerdem ist es doch ganz nett einen weiblichen Charakter bei den sonst nur männlichen "Gladers" vorzufinden.SPOILER SPOILER SPOILERDas Konzept von der Organisation names WICKED und die Flucht kommt ein wenig Sci-fi mäßig daher und ich war zuerst skeptisch. Die Handlung hatte sich bislang ja nur auf das kleine Gebiet in dem die "Gladers" wohnten und das Labyrinth beschränkt. Die Vorstellung, dass dahinter eine ganze Welt steckte in die die Charaktere geworfen werden würden war etwas hemmend. Denn nach der Flucht werden sie mit den Zuständigen ihres Martyriums konfrontiert, gekidnapped, es wird gemordet und immernoch hat man keine Ahnung was überhaupt abgeht. Es geht mit genauso vielen Rätseln weiter nur eine Größe größer wie es scheint.Man bekommt Hinweise darauf wie es im 2. Buch weitergehen könnte, worum es grob gehen kann. Die Geheimnisse um WICKED werden nicht gänzlich gelüftet aber genug um am Ball zu bleiben. Man ahnt böses und will,man MUSS einfach weiterlesen weil man dieses Buch unmöglich zu stehen lassen kann. Nicht einmal die Hälfte meiner Fragen wurden mit dem ersten band beantwortet.SPOILER ENDE-----SPOILER ENDE-----Gesamtfazit:Ich habe das Buch geliebt. Es hat mich gefesselt, überrascht, ich habe mitgelitten und am Ende war es doch zufriedenstellend(Auch wenn ich unbedingt gleich weiter lesen musste mit Band 2). Das Setting ist gut ausgearbeitet und überzeugend. Das Tempo ist nicht zu schnell aber auch nicht langsam, sodass es langatmig erscheint.Die Charaktere überzeugen und mischen die triste, bedrohliche Grundstimmung immer mal wieder auf. Der Spannungsbogen ist im Prinzip durchgängig gespannt. Es gibt eigentlich keine Durchhänger indem man sich langweilt. Der Story Twist am Ende ist unvorhersehbar und schockt einen, weckt die Neugierde auf die Fortsetzung.Für mich ganz klar 5 von 5 Sternen.