★★★★★
k.A.
28.07.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist ein absoluter Bestseller und fesselt mich von Seite zu Seite mit seiner spannenden Handlung. Die Weiterführung der Black Dagger Brotherhood ist unglaublich gut geschrieben und voller Action.
Sehnsüchtig habe ich auf dieses Buch gewartet und wurde nicht enttäuscht. Bisher habe ich alle Bücher von den Black Dagger Brüdern gelesen und die meisten haben mir auch sehr gut gefallen. Ich muss gestehen, dass mir das erste Buch von Wrath nicht so gut gefallen hat. Er kam mir da ein wenig nichtssagend vor. Aber im Laufe der Bücher hat er sich immer weiterentwickelt, dass er zu einer meiner Lieblingsfiguren wurde. In diesem Buch hat er mit allerlei Problemen zu kämpfen. Die Intrigen der Glymera, Band of Bastards (was für ein Name...) und der dringende Wunsch seiner Shellan Beth endlich Mutter zu werden. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Rückblenden von Wraths Vater. Für einige Leser war es wohl zuviel. Für mich hätte es gerne noch mehr geben können, da ich es sehr interessant fand. Aber da scheiden sich wohl die Geister;-) Was mir weniger gut gefallen hat, waren die Szenen mit Assail. Der interessiert mich so gar nicht. Dafür würde ich lieber mal ein Buch über Mhurder lesen. Man hat zwar noch nicht viel von ihm gehört, aber ich stelle ihn mir sehr spannend vor.Jetzt zu Wrath und Beth:Beth möchte unbedingt ein Kind, während Wrath strikt dagegen ist aus Angst Beth zu verlieren. Die beiden geraten in einer kleinen "Ehekrise". Allerdings will ich jetzt auch nicht mehr verraten.Die Glymera verbündet sich gegen Wrath um ihn vom Thron zu stossen. Am Anfang sah auch alles ziemlich hoffnungslos aus. Aber es gibt eine Interessante Wendung, die man auch teilweise Beth zu verdanken hat. Wrath hat sich wirklich gut entwickelt und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Bei der Black Dagger Bruderschaft stehen die Zeichen auf Sturm, denn die Intrigen um den Thron des Blinden Königs ziehen sich immer enger und finsterer zusammen, und diesmal gehen die versnobten Adligen der Glymera aufs Ganze. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, hat Wrath noch ganz andere Sorgen, denn die tausend Kleinigkeiten der Regierungsgeschäfte fressen ihn förmlich auf, er hat immer weniger Zeit für seine Shellan. Dabei hat er noch nicht einmal mitbekommen, dass Beth ganz andere Vorstellungen von Familienplanung hat als er selber..Als der neueste Band der Serie überraschenderweise schon ein paar Tage vor dem offziellen Erscheinungstermin in meinem Briefkasten landete, war klar, wie das Wochenende aussehen würde - ich habe auch diese Folge wie immer verschlungen und das Wiedersehen mit all den vertrauten Charakteren sehr genossen. Natürlich kennt man schon einige Handlungselemente, aber die Vertrautheit, die damit einhergeht wie bei einem Wiedersehen mit alten Freunden, macht dies durchaus wett.Wie schon der Titel verspricht, steht diesmal erneut Wrath im Vordergrund, und nicht nur die immer perfideren Kämpfe, ihn mit allen Mitteln um den Thron zu bringen, nehmen an Fahrt auf - es geht auch um seine Beziehung zu Beth und alles, was mit ihrer Beziehung zusammenhängt. Dieser Handlungsstrang zeigt Wrath von einer sehr "menschlichen" Seite, und er durchläuft eine erhebliche Weiterentwicklung, in der er mit einigen seiner Probleme Frieden findet, und es gibt eine sehr schöne Überraschung am Ende der Geschichte.Weitere Handlungsstränge drehen sich um Assail und Sola, Trez und IAm, sowie Xcor und Layla, und einige Charaktere haben noch Nebenauftritte, unter ihnen John Matthew und Saxton. Die meisten anderen werden zumindest kurz erwähnt. Angesichts der Tatsache, dass die Serie mittlerweile in die 12. Folge geht, und den vielen Figuren, die inzwischen eingeführt wurden, kann man nicht erwarten, dass alle eine eigene Szene und Handlung bekommen - das würde den Umfang der Bände auf ein immenses Volumen aufblähen und gleichzeitig das Tempo der Handlung zum Stillstand verdammen.J.R.Ward hat dafür eine akzeptable Lösung gefunden - der Plot geht weiter, die Hauptfiguren machen einige Veränderungen durch, und einige Nebenfiguren wie Layla und Trez wären für weitere Fortsetzungen gut.Anstatt der vielen, oft relativ ausführlichen Rückblenden in die Vergangenheit von Wrath (dem Vater des jetzigen Wrath), die für meinen Geschmack ruhig etwas kürzer hätten ausfallen dürfen, hätte ich lieber noch mehr Action in der akutellen Zeitlinie der Handlung gelesen. Dennoch hat das Lesen und das Wiedersehen Spaß gemacht, und nachdem sich in den letzten Monaten schon einige paranormale Serien wie Sookie Stackhouse (z.T. etwas unrühmlich) verabschiedet haben, wäre es schön, wenn man noch ein paar weitere Geschichten um die Black Dagger lesen könnte.