★★★★★
k.A.
18.06.2026
ean-shopping.de
Eine sehr fesselnde und unvergessliche Geschichte von Stephen King, die gut als MGM+ Original-Serie umgesetzt wurde. Obwohl die Serie hervorragend ist, gibt es ein paar kleine Schwächen in der Darstellung einiger Charaktere.
★★★★★
k.A.
18.06.2026
ean-shopping.de
Eine absolut fesselnde und unvergessliche Geschichte von Stephen King, die man sich als MGM+ Original-Serie als „The Institute“ gönnen sollte. Die Serie ist unglaublich spannend und packt von Anfang bis Ende mit.
★★★★★
k.A.
18.06.2026
ean-shopping.de
Super!
Inhalt: In einem ruhigen Vorort ermorden Eindringlinge die Eltern des 12jährigen Luke Ellis. Zunächst betäubt, erwacht Luke weit entfernt im Institut in einem Zimmer, das wie seines aussieht. Neben Luke beherbergt das Institut weitere Kinder, die wie er paranormal veranlagt sind. Gemeinsam mit ihnen befindet er sich im Vorderbau der hermetisch abgeriegelten Anstalt. Von seinen neuen Freunden erfährt er, dass andere vor ihnen nach einer Testreihe im »Hinterbau« verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an Flucht, um Hilfe zu holen. Doch noch nie ist jemand aus dem streng bewachten Institut entkommen. Wird es Luke gelingen?Schreibstil: auktoriale Erzählsituation (schwerpunktmäßig), Präteritum – detailliert, glaubwürdig, bildhaftMeine Meinung: Für mich ist das Institut ein kleines Meisterwerk, da der Roman viel mehr bietet als spannende Unterhaltung. Auf einer tieferen Ebene geht es um faschistische Entwicklungen innerhalb einer Demokratie: Kinder werden für einen „höheren“ Zweck, i. e. die Erhaltung des Weltfriedens, auf grausame Weise missbraucht. Da King die Gabe hat, unglaublich glaubwürdig zu schreiben, liegt es für mich im Bereich des Möglichen. Diese Glaubwürdigkeit erwächst vor allem seiner Fähigkeit, authentische Protagonisten und Dialoge zu kreieren. Auch in diesem Roman spart er nicht an Figuren und jede für sich ist absolut glaubhaft. Mit einer eigenen persönlichen Note. Dabei fasziniert mich besonders, wie „echt“ die Kinder, insbesondere ihre Wortwechsel und Gedanken, rüberkommen. Auch schreibtechnisch konnte mich King einfangen, da er rhetorische Stilmittel und andere sprachliche Kniffe aus dem Effeff beherrscht.
Luke ist ein hochintelligenter junger Mann, der im Alter von 12 Jahren bereits Zulassungen zu zwei renommierten Universitäten hat. Eine davon das M.I.T.. Doch in der Nacht, nachdem er diese Zulassungen erhalten hat - und eine Garantie, dass seine Eltern mit ihm umziehen können und vor Ort Wohnung und Arbeit vermittelt bekommen, wird der Junge aus seinem bisherigen Leben herausgerissen und findet sich in einer ganz ungewöhnlichen Umgebung wieder - dem Institut. Und das nur wegen eines eher unterschwelligen telekinetischen Talents.Er und die anderen Kinder im Institut werden immer wieder neuen Experimenten und Untersuchungen ausgesetzt, wobei einige der Untersuchungen - und auch die Verhaltensweisen der Wächter und Ärzte - stark an Vorgehensweisen aus dem Dritten Reich und bei verschärften Verhören entsprechen - und mit zwölf Jahren ist Luke eines der älteren Kinder, die dem ausgesetzt sind.Es ist so, dass King nach nun beinahe fünf Jahrzehnten des Schreibens beginnt, alte Stoffe noch einmal mit einem anderen Auge zu betrachten. Zu diesem Roman fällt mir als möglicher Vorläufer in erster Linie "Feuerkind" ein, aber auch der "Der Anschlag" kann hier sicherlich mit herangezogen werden. Wobei die Kräfte der Betroffenen hier sicherlich geringer sind - dafür ist das Spektrum der geplanten Anwendungen umso globaler.Nicht wirklich leicht zu lesen - was den Kindern passiert ist überaus erschreckend, und auch die desensierten Erwachsenen, die es ihnen antun. Dabei stellt sich - speziell gegen Ende des Romans - die Frage nach der Rechtfertigbarkeit bestimmter Handlungen für ein wesentlich größeres Gut. Die Helden dieses Romans haben eine Antwort darauf. Doch auch sie sind sich, wie wahrscheinlich auch der Autor, der Moralität ihrer Antwort ähnlich unsicher, wie ihre Gegenspieler. Anders als gewisse amerikanische Politiker, gegen die sich King nicht verwehren kann, ein oder zwei Spitzen abzulassen.Erzählerisch ein geradezu "klassischer" King, mit einem hohen Reifegrad. Wie ein literarischer Edelkäse.