★★★★★
k.A.
28.06.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist ein fantastisches und spannendes Ende für die Bill Hodges Trilogie und bietet eine unglaubliche Auflösung für die Geschichte. Ich habe es sehr begeistert und kann es jedem empfehlen, der Stephen Kings Werke mag.
★★★★★
k.A.
28.06.2026
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Das Buch kam gut verpackt an. Der Einband ist intakt und die Seiten wirken sauber. Die Bindung scheint stabil zu sein. Die Lieferung erfolgte pünktlich.
Billy Hodges und Holly Gibney sind wieder da. Ihre Angentur „Finders Keepers“ ist weiterhin erfolg-reich, doch Hodges fühlt sich zunehmend unwohl. Der mittlerweile nahezu 70 Jahre alte Polizist im Ruhestand hat Verdauungsprobleme und fürchterliche Leibschmerzen, die seine Partnerin dazu gebracht haben, ihn mit strengen Worten zum Arzt zu schicken. Und dort wartet er auf eine Diagnose, als ihn ein Anruf seines Expartners bei der Polizei erreicht. Eines der Opfer des sogenannten Mercedes-Killers, das seit dem Ereignis gelähmt gewesen ist, ist von der sie pflegenden Mutter umgebracht worden, kurz bevor diese sich im Bad selbst umgebracht hat. Irgendetwas verstört Hodges‘ Expartner an dieser Sache, weswegen er gegen den Wunsch seiner neuen Partnerin Hodges zu Hilfe gerufen hat, damit dieser sich die Sache einmal ansieht.Tatsächlich kommt Hodges das ganze Tableau eher seltsam vor – und ganz besonders die Anwesenheit eines Ladegeräts an einer Steckdose über die der Buchstabe Z an die Wand geschrieben ist und zu dem ein entsprechendes Endgerät fehlt. Aber Izzy, die karriere-orientierte neue Partnerin von Hodges Expartner Pete will den Fall als Mord-Selbstmordkombination so schnell wie möglich abschließen – besonders, da dieser durch die Anwesenheit der von ihrer Mutter Ermordeten unangenehm viel Presseecho erzeugen kann.Der Architekt der Behinderung und etlicher weiterer Verletzungen und vieler grausamer Tode liegt zur gleichen Zeit scheinbar unansprechbar in Raum 217 der Lakes Region Traumatic Brain Injury Cli-nic, nachdem ihm zwei heftige Schläge auf den Hinterkopf nicht nur daran gehindert haben, einen Konzertsaal voller Jugendlicher und ihrer Eltern in die Luft zu jagen, sondern auch sein Gehirn nach-haltig geschädigt hat. Doch er ist nicht wirklich ohne Wahrnehmung und tatsächlich ist er durch eine Verknüpfung verschiedener Umstände in der Lage, aus seiner Stummheit und seiner Bewegungslosigkeit heraus in die Welt hinein zu greifen – und das auf überaus ungewöhnliche Art und Weise.Der Mann, der sich selbst mal als den „Selbstmordprinzen“ bezeichnet hat, wegen seiner Fähigkeit, andere Menschen in den Selbstmord zu reden, hat eine Möglichkeit gefunden, Menschen in seinem näheren Umfeld direkt zu manipulieren und über diese Manipulation auch über die Grenzen von Raum 217 hinaus zu agieren. Und dies tut er mit unglaublicher Zielstrebigkeit in seinem Wunsch sich nicht nur an Holly und Hodges, sondern auch an der ganzen Stadt zu rächen, die ihm seiner Meinung nach unsägliches Unrecht zugefügt haben. Und so muss Hodges nicht nur gegen einen unerbittlichen inneren Feind antreten, sondern auch gegen einen Gegner, der geradezu gottähnliche Macht zu entwickeln scheint, die zunächst erst einmal die Menschen in seinem näheren Umfeld bedroht, die aber letztendlich auf die breite Masse gerichtet ist.Dieser dritte Teil der Krimireihe, die mit „Mr. Mercedes“ ihren Anfang genommen hat, ist voller phantastischer Element in Bezug auf Brady „Mercedes“ Hartsfield neue Fähigkeiten, aber die Ent-wicklung der Bedrohung, die er hier auf zwei Angriffslinien aufbaut ist sowohl vom technischen wie auch vom soziologischen mehr als real. Selbstmord spielt in diesem Roman eine sehr große Rolle und auch die Art, wie Selbstmord in bestimmten Populationen zu einer Art Epidemie werden kann – was eine der Grundlagen von Hartsfields Plan darstellt. Besonders, da das Internet die Wirkung eines „viruellen“ Selbstmords noch verstärken kann – was darüber nachdenken lassen sollte, wieviel Internetzugang man seinen Kindern – besonders über schwer zu kontrollierende Smartphones – gewähren sollte.Ein interessanter Abschluss der Trilogie, der wieder ein wenig „klassischen“ King durchscheinen lässt.
Stephen King hat es wieder einmal geschafft: mich zu begeistern, mich über viele Stunden hinweg wach zu halten, selbst wenn ich todmüde war. Die Geschichte von Brady Hartsfield, Holly Gibney, Bill Hodges und Jerome findet ein "fantastisches" Ende. Fantastisch deshalb, weil Stephen diesen 3. Teil der Mr. Mercedes Trilogie mit übersinnlichen Extras versieht - so, wie man es aus den meisten seiner Bücher kennt. Und wieder übernimmt ein Alltagsgegenstand die Kontrolle über das Schicksal von Menschen. Als Leser fühlt man sich sehr mit den Charakteren der Geschichte verbunden und man kann sich gut in die Gefühlswelt der Helden und dem Bösen hineinversetzen. Stephen schafft es auch immer wieder, die an sich schnelle Geschichte abzubremsen - nur, um dann wieder umso mehr Fahrt aufzunehmen. Die Kapitel sind kurz und der Handlungsfaden wechselt dann immer wieder, was einen nur noch umso schneller die Seiten verschlingen lässt. Ich kann diesen 3. Teil nur unbedingt allen Lesern ans Herz legen, die wissen wollen, wie die Geschichte zu Ende geht und die das Übersinnlichen vielleicht etwas vermisst haben. Here you go.