… so heißt die Überschrift über einem der Kapitel in Gaby Mroseks erstaunlichem, ganz persönlichen Reisebericht. „Was ist das Leben?“ ist die Frage, die den Anfang dieser Reise markiert und die am Ende – jedenfalls am Ende des Buches – eine höchst ungewöhnliche Antwort findet. Es ist eine Reise, die im Inneren stattfindet, in der Seele, wenn man so will, und die ihren Ausgang nimmt von einem schon in der Kindheit empfunden Gefühl, dass etwas fehle im Leben, etwas, das unter den Angeboten der Welt, wie Glück zu finden sei, offensichtlich nicht zu finden ist. Auch die eigene Familie erlöst die junge Frau nicht aus diesem Gefühl eines Mangels, obgleich das Schicksal es ausgesprochen gut mit ihr zu meinen scheint und sie ein sehr glückliches Familienleben führt. Es beginnt eine spirituelle Suche, bei der mehr und mehr „Jesus“ die Rolle des begleitenden Freundes und Beraters einnimmt, Jesus, zu dem die Autorin schon seit der Kindheit eine sehr persönliche Beziehung pflegt, und der jetzt immer deutlicher für sie zu „hören“ ist, mit dem sie sprechen, dem sie ihre Fragen vorlegen kann und dessen Antworten sie empfängt. Er wird zu ihrem geistigen Lehrer, der sie mit der Tatsache konfrontiert, dass es unsere eigenen Gedanken sind, die für jeden von uns jeweils eine eigene Welt buchstäblich vor den Augen entstehen lassen und dass die „Wahrheit“ nur hinter allen Erscheinungen, hinter unserer verblendeten Wahr-Nehmung zu finden ist als die ewig gegenteilslose Liebe, die auf uns alle als „den Einen“ schaut.„Der Zaun muss also weg“, ist die naheliegende Schlussfolgerung, der Zaun zwischen mir und dir, der Zaun, der aus allen Beziehungen letztendlich Kampfeshandlungen um eigene, private, besondere Rechte macht, die – wie sollte es anders sein – immer höher bewertet werden als die des jeweiligen Gegenübers. Behutsam zeigt Jesus der Reisenden viele Facetten dieser „Beziehungstragödie“ auf. In einer packenden Parabel vom „zerbrochenen Spiegel“ wird das Drama des „verlorenen Sohnes“, sein Verlangen nach dem alleinigen Recht auf die Liebe des Vaters und seine Sucht nach Besonderheit so anschaulich und wahrhaft erhellend erzählt, wie es mir in dieser Klarheit bisher noch nicht begegnet ist.„Bruderherz“ Jesus führt seine Schülerin, die ihre definitive Einwilligung zu dem Weg, den er aufzeigt, abgegeben hat, auch durch das tiefe Tal der Dunkelheit, als alles Gelernte und Erfahrene verblasst und der Weg offensichtlich verloren ist. Auch dies erweist sich als Täuschung, führt letztlich zu einem Mehr an Vertrauen und lässt die Gewissheit näherrücken, dass die Anziehungskraft der Liebe Gottes letztlich unwiderstehlich ist und allem Leben Frieden und Heilung bringen wird.Schließlich tritt „Jesus“ als empfundene Gestalt mehr und mehr in den Hintergrund und es bleibt ein permanentes inneres „Gespräch“ mit dem Geist dessen, der aus der „einen Quelle“ heraus „spricht“: dem „Heiligen Geist“.Die Reisende hat ein wichtiges Etappenziel erreicht und wird selbst zur Lehrerin und Begleiterin anderer Suchender. Ihre nicht verurteilenden, aber deutlichen Gedanken zum „spirituellen Ego“ am Ende des Buches, das Entlarven der hartnäckigen und genauso hartnäckig geleugneten Lust „Spiritueller“, andere zu verurteilen – speziell in den derzeit aktuellen Diskussionen rund um die Pandemie – zeugen von der Entschlossenheit der Autorin, dem wahren Frieden zu dienen.Was also ist das Leben? „Das Leben ist in Wahrheit Liebe, Freude, Freiheit und Frieden – unbegrenzt und frei gegeben sowie empfangen. Leben bist du, deine lichtvolle höchstschwingende Essenz, dein reines Sein. Das bedeutet nichts anderes, als dass du reine Liebe bist – in alle Ewigkeit.“Danke, Gaby Mrosek, für deinen Mut, dich uns so offen auf deiner ganz persönlichen Reise zu zeigen und uns an ihr teilhaben zu lassen. Ich bin als ein Bruder mitgegangen auf deinem Weg und bleibe mit dem Gedanken zurück, wie schön es doch ist, Weggefährten zu haben, die bei aller Unterschiedlichkeit in den konkreten Erfahrungen das selbe Ziel eint. Danke dir!Michael Feuser
Gabys Buch beruht auf der Lehre "Ein Kurs in Wundern". Die Worte und Satzkonstruktionen die in "Ein Kurs in Wundern" verwendet werden, sind für mich oft schwer verständlich, da ich erst am Anfang stehe.Hier ist Gabys Buch völlig anders: sie benutzt Worte und Sätze die dieser Welt entspringen - Herzerfrischend aber vor allem Herzöffnend. Ihr Satz "GOTT WAS SOLL DER GANZE SCHEIß?" als sie zweifelnd auf ihrer Terrasse steht, bringt mich immer wieder zum Lachen und zeigt, daß sie nicht in abgehobenen esoterischen Sphären schwebt. Sie beschreibt, wie sie langsam über viele Jahre hinweg von einer "Aufwachenden", die fühlt, daß die Welt um sie herum nicht die Wahrheit sein kann, mittels ihres Begleiters und Lehrers (Jesus) die wahre Wahrheit erkennt und ihr Leben dahin verändert. Diese Buch erscheint mir als eine komprimierte Form von ein Kurs in Wundern und ist für "Kurs"- Beginner - so wie mich - ein idealer Einstieg.Gaby beschreibt auf eindrucks- und liebevolle Weise wie es möglich ist Frieden zu geben und dadurch zur wahren Liebe zu finden. Dieses Buch sollte jeder - und ich meine absolut JEDER - lesen um zu erkennen wer wir wirklich wirklich sind.In tiefer Dankbarkeit an Gaby für dieses wunderbare BuchJochen Drescher