★★★★★
k.A.
25.05.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist ein absolut faszinierendes und wichtiges Werk, das die Dringlichkeit des Klimawandels auf eine Weise darstellt, die man kaum erwartet hat. Die Perspektive von Kim Stanley Robinson bietet eine tiefgründige und inspirierende Sichtweise auf die Herausforderungen unserer Zukunft.
★★★★★
k.A.
25.05.2026
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Dieses Buch ist ein absolut faszinierendes und wichtiges Werk über die Zukunft und den Klimawandel, das ich mit großem Interesse gelesen habe. Die Perspektive von Obama und Gates macht das Buch zu einem unverzichtbaren Lesestoff.
Habe das Buch für ein Seminar in Geographie gekauft und gelesen. Normalerweise wäre das nicht so mein Genre, es ist ein Gesellschaftsroman mit einem Blick in die nahe Zukunft (2025-2050) und welche Probleme die Menschheit in Hinblick auf den Klimawandel konfrontiert. Welche Maßnahmen sind sinnvoll, wie viel ist man bereit zu investieren… Sehr interessant geschrieben und auch wissenschaftlich nicht aus den Wolken gefallen, sondern gut recherchiert. Super!
Das findet der Leser, wenn er das Buch durchgelesen hat. Glaubt man hingegen den Coverschriften ist dieses Buch der ganze große Wurf, diesmal stammeln Barack Obama, The Times, Booklist, Guardian und der Heyneverlag ihre Zwei-, bis Mehrwortweisheiten dem Leser entgegen, den ein Werk von 716 Seiten erwartet. Immerhin! Alles sei meisterlich, grandios etc. pp. an ihm, dem Buch.Er, der Autor, ist bekannt durch seine Marstrilogie, die berühmt und gut ist, keine Frage, aber auch lange Karl-May-Landschaftsbeschreibungsphasen hat, genau wie (seltener) dieses Werk auch. Vielleicht kann man das nach vier Robinsonbüchern, die ich bislang las, nun vermuten, dass dies eine eine Eigenart des Autors ist.Mosaikartig und fragmentarisch, mit roten Fäden in der fiktiven Geschichte, wird möglicherweise die Erde vor der menschlichen Zivilisation (im Buch) gerettet. Deutlich wird klar wie komplex und verzahnt ein gangbarer Weg hier sein muß, vom schieren Individualterrorismus bis zum Umbau des Finanz-, und Wirtschaftssystems weltweit. Alles verbunden mit einem tiefen Glauben (im Buch) an multinationalem Handeln, dem Ändern von Gesetzen und Richtlinien, die etwas Gutes in Gang setzen werden oder sollen. Das scheint mir wenig überzeugend, qua Einsicht zur Machtverschiebung zur Kooperation? Meine Enkel werden erleben was wirklich geschehen wird. Immerhin wird auch im Buch gezweifelt, Einiges geschieht zu spät oder zu wenig….Aber: In dieser Dichte wird deutlich wie sehr Handeln ineinandergreifen muß, wenn auch mit Schielen nach Geoengineering, was möglicherweise den Teufel mit dem Beelzebub austreibt. Das Buch ist und bleibt empfehlenswert, denn es zeigt, dass der menschengemachte (Klima-)Wandel eben dieses ist: von Menschen gemacht und damit wandelbar.Vielleicht liegt ja im SF doch eine Zukunft, wo Politik es momentan nicht schafft. Oder die Autoren leben in den „drei/sechs Tagen des Condors“.