★★★★★
k.A.
24.07.2026
ean-shopping.de
Diese Wild- und Zieräpfel sind eine wahre Schönheit und ein echtes Meisterwerk, das ich sehr schätze. Die Qualität ist hervorragend und sie sind eine fantastische Ergänzung für jeden Garten.
★★★★★
k.A.
24.07.2026
ean-shopping.de
Super!
Hier gibt es Bild- und sonstige Information zu einer Unmengen Arten und Sorten dieser Äpfel, alte und auch neue Sorten mit sehr guter Beschreibung.
Zieräpfel erfreuen sich großer Beliebtheit und Verbreitung. Punkten Zierkirschen mit ihrer spektakulären Frühjahrsblüte und Herbstfärbung, kommt bei Zieräpfeln der Fruchtschmuck in vielfältigen Formen und Farben hinzu. Zieräpfel sind „Ereignisbäume“, die sich mit den Jahreszeiten deutlich und auffallend verändern – Grund genug, sie vorwiegend in Einzelstellung oder kleineren Gruppen blicklenkend zu verwenden. Viele Zieräpfel bleiben kompakt oder wachsen recht langsam, so dass sie gerade in den oft kleinen Gärten sehr gut gepflanzt werden können. Die schier unglaubliche Fülle der in gärtnerischer Kultur entstandenen Formen verunsichert nicht nur Einsteiger. Darüber hinaus erschweren gelegentlich unklare Namensgebungen den Zugang zu dieser attraktiven Gehölzgruppe.ANDREAS BÄRTELS hat die Herausforderung angenommen und mit dem nunmehr vorliegenden Buch einen verlässlichen Führer durch diesen Kosmos geschaffen. Seit Jahrzehnten mit Wild- und Zieräpfeln verbunden, hat er viele der Wildformen am ursprünglichen Standort kennenlernen und fotografieren dürfen. Seine Begeisterung ist dem Buch nicht nur anzumerken, sie war wohl auch Voraussetzung dafür, den umfänglichen Stoff zu bewältigen.Der umfangreiche Vorspann widmet sich der Evolution und Systematik der Gattung „Malus“. Auf die Systematisierung der verschiedenen Wuchstypen folgen Verwendungshinweise und die Darstellung von Vermehrungsmethoden. Ob biblische Geschichte, Speiseplan oder Zwischenmahlzeit, Sagen, Märchen und Brauchtum, klösterliche oder Volksmedizin – der Apfel ist immer in der Nähe. Hierzu hat ANDREAS BÄRTELS viel Wissenswertes zusammengetragen.Nach den Wildäpfeln und ihren Kreuzungen (Hybriden) werden die Kulturformen (Sorten) beschrieben. Häufig sind auch Unterarten (subspezies) wichtig, weil sie sich mehr oder weniger deutlich voneinander unterscheiden. Im Vergleich zur im gleichen Verlag publizierten und für die Bestimmung von Naturmaterial zu empfehlenden „Gehölzflora“ ist das „Apfelbuch“ etwas größer. Dadurch ergibt sich nicht nur ein besonders gut lesbares Schriftbild. Vor allem wurde viel Platz für die hervorragenden, z.T. ganzseitigen Abbildungen gewonnen. Einige Zeichnungen stammen aus einem Privatarchiv, sind in der ehemaligen Apfel-Wildartensammlung in Naumburg/Saale entstanden und bibliophile „Leckerbissen“.Jeder - ob beruflich oder privat - an Pflanzen Interessierte wird aus diesem Buch Nutzen ziehen. Der Blick auf das Sortiment wird geschärft, manches Neue entdeckt und sicher auch gepflanzt. Prof. Dr. WOLFGANG BORCHARDT, Erfurt
Als erstes fiel mir auf, dass in diesem „Bilderbuch“ zu den „etwas anderen“ Apfelbäumen neben den wunderschönen Fotos ganzer Bäume und/oder ihrer Früchte auch viele historische Zeichnungen zu sehen sind, eine besonders ansprechende Art und Weise, die Vielfalt dieser prächtig blühenden Garten- und Parkbäume vorzustellen. Das Buch lebt von seinen bildlichen Darstellungen und den schnörkellos gestalteten Infotexten zu den einzelnen Arten. Den europäischen, asiatischen sowie amerikanischen Zier- und Wildäpfeln gehen übergreifende Sachinformationen voraus, die nicht nur einen guten Rundum-Überblick zu wissenschaftlichen Aspekten der Gattung Malus liefern, sondern auch ihre historische Betrachtung in der Mythologie, in Märchen, in der Bibel, im literarischen Kontext und Redensarten einbeziehen, also auch vieles für den nicht vornehmlich botanisch interessierten Leser bereithalten. Neben dem fachlichen Anspruch kann dieses (Nachschlage-)Werk noch mehr: warum nicht ein Fachbuch einfach nur zum „Schmökern“ und als „Bilderreise“ in üppig blühende Parks und Gärten genießen? Dr. Christiane Högermann