★★★★★
k.A.
12.07.2026
ean-shopping.de
Beim ersten Einpacken ist mir aufgefallen, wie sorgfältig das Buch mit dem Schutzumschlag geliefert wurde. Die Buchqualität beim Anschauen ist sehr gut und die Seiten sind angenehm zu lesen. Die Bindung hält den Druck gut.
★★★★★
k.A.
29.06.2026
ean-shopping.de
Ein faszinierendes und atmosphärisches Buch, das sofort in eine andere Welt entführt. Die Beschreibung ist sehr eingängig, auch wenn die Geschichte an einigen Stellen noch mehr Tiefe hätte.
★★★★★
k.A.
29.05.2026
ean-shopping.de
Das Buch ist gebunden und kommt mit einem Schutzumschlag. Das Papier fühlt sich gut an und der Druck ist scharf. Die Buchqualität ist für den normalen Gebrauch in Ordnung. Die Handhabung ist ohne Probleme.
MEINUNG:Auf das Das Archiv der Träume bin ich durch Zufall gestoßen als es von einer YouTuberin empfohlen worden ist. Sie hatte es auf Englisch gelesen und ich hatte mich sofort auf die Suche nach der deutschen Übersetzung gemacht. Erfreut konnte ich feststellen, dass es noch in diesem Jahr erschienen ist. Queere Literatur lese ich gerne und hier wird ein Thema behandelt, zu dem es noch nicht so viel gibt: Gewalt in gleichgeschlechtlichen Beziehungen.Carmen Maria Machado schreibt hier über eigene Beziehung mit der namenlosen Frau, die sie immer nur mit "Du" anspricht. Jedes Kapitel beginnt mit "Das Traumhaus als XY". Das Traumhaus steht symbolisch bzw. methaphorisch vermutlich für die Beziehung der beiden Frauen, aber sicher auch für das Haus an sich, an dem die beiden gelebt haben. Auf diese Art der Erzählung muss man sich einlassen, denn die Autorin schreibt hier keinen stringenten Roman, auch wenn eine gewisse Zeitachse zu erkennen ist, aber sie schweift immer wieder ab. Es gibt reale Erzählungen aus der Beziehung: Das Kennenlernen der beiden, die verschiedenen Stufen der Beziehungen, diverse Ereignisse und natürlich auch das Ende der Beziehung. Zwischendurch verarbeitet sie ihre Gedanken und Gefühl zu diese Beziehung und zu sich selbst mit vielen Beispielen aus der Popkultur, wie Film und Literatur. Man kann diesen Aufbau nur schwer beschreiben. Für mich war es völlig neu. Die Kapitel sind häufig sehr kurz und man hat dieses Buch in kürzester Zeit durch.Die Entwicklung der Beziehung ist nichts für zarte Gemüter, auch wenn sich Machado keiner expliziten Sprache bedient, ist doch klar ist welchem Zustand die Protagonistin ist und man wünscht sich nur, dass sie hier bald rauskommt und nichts schlimmeres passiert. Gewalt in gleichgeschlechtlichen Beziehungen ist ein Thema, was bisher nur wenig behandelt wurde. Machado nennt einige Texte, die es irgendwann mal erwähnt haben. Es bleibt ihr zu wünschen, dass sie damit die Türen geöffnet hat.FAZIT:Das Archiv der Träume ist ein außergewöhnliches Buch mit einem schwierigen Tabuthema. Ich würde fast nicht soweit gehen, es als Roman zu bezeichnen, weil der Aufbau so speziell und außergewöhnlich ist, dennoch wird klar, wie viel Talent Carmen Maria Machado hat. Ich bin gespannt, was wir von ihr noch lesen werden.
Inhalt:Carmen verliebt sich in eine Frau und geht eine Beziehung mit ihr ein. Doch verändert sich ihre Freundin im Laufe der Beziehung, wird toxisch, und misshandelt sie immer mehr psychisch.Meinung:Carmen ist gleichzeitig Autorin und eben Protagonistin des Buches. Man erfährt ziemlich episodenhaft von dem Kennenlernen, der Beziehung und einzelnen Situationen aus der Beziehung, wie sie immer schlimmer, immer toxischer wird.Genau in diesem episodenhaften liegt bei mir das Problem. Es kommen ganz viele Exkurse, Allegorien, Verweise und Vergleiche zu Büchern und Filmen, die ich nicht kenne und mit denen ich nichts anfangen konnte, sodass mir die Message dahinter nicht klar geworden ist und ich vieles einfach nicht verstanden habe. Anfangs fand ich den Schreibstil sehr interessant und mal etwas anderes. Doch ebbte die Anfangseuphorie dahingehend schnell ab, da mir teilweise der rote Faden und der Zusammenhang fehlte.Ich finde das Thema sehr wichtig und mich hat die immer schlimmer werdende psychische Zusetzung sehr mitgenommen. Ich finde es auch wichtig darüber zu sprechen und nicht zu verschweigen. Ich persönlich finde aber, dass der Fokus leider nicht auf der (immer schlimmer werdenden) Beziehung lag, sondern auf vermeintlich unwichtigeren Dingen. Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn es eine richtige Geschichte gewesen wäre, mit einer Protagonisten, die das ganze sozusagen gerade erlebt und durchmacht. So wirkte das Buch fast schon emotionslos, was ich bei dem Schlimmheitsgrad etwas befremdlich und unpassend fand.