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k.A.
07.08.2026
ean-shopping.de
Die Einführung in die Grundlagen und das allgemeine Therapiekonzept war sehr hilfreich, aber die konkreten, schulenspezifischen Vorgehensweisen könnten noch detaillierter sein. Insgesamt ist es ein guter Einstieg in die personzentrierte Psychotherapie.
★★★★★
k.A.
07.08.2026
ean-shopping.de
Diese Praxis der Personzentrierten Psychotherapie ist eine hervorragende Einführung und bietet sehr konkrete, schulenspezifische therapeutische Vorgehensweisen. Ich bin wirklich begeistert von dem Inhalt und der Tiefe der Informationen!
Als Gesprächstherapeut der ersten Stunde, der die Rogers-Psychotherapie seit 40 Jahren anwendet, bin ich natürlich voreingenommen. Andererseits verstehe ich auch viel von der Materie und weiß aus langer Erfahrung, dass die im Buch beschriebenen Variablen (Empathie, Verstehen, Echtheit, spiegelndes Verbalisieren, Wärme, Menschlichkeit) tatsächlich die Basis allen seelischen Heilens sind. Es ist die therapeutische Beziehung, die dem leidenden Menschen die Kraft gibt, wieder zu sich selbst zu finden und seine gesunde Energie der Selbstaktualisierung wiederzufinden. Was Rogers vor nunmehr fast 80 Jahren entdeckt hat, ist inzwischen auch in der Arzt-Patient-Beziehung bewiesen (Dort nennt man es profan die Placebo-Wirkung, was nichts anderes heißt, als dass unabhängig vom Medikament ein Drittel der Heilwirkung auf das Vertrauen zum Arzt zurückzuführen ist).In den letzten 40 Jahren hat sich die Gesprächstherapie gegenüber Impulsen von außen geöffnet und das findet im Buch seinen Platz: Experiencing, Körperarbeit, Gefühlsarbeit, Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen, Arbeit mit speziellen Klientengruppen (Kinder, Paare, Familien, Gruppen, Zwangsstörungen, Phobien, Borderline, Depressionen, Essstörungen, Traumatische Belastungen etc. - all das gehört heute zum Werkzeug eines guten Gesprächstherapeuten. Auch die von Rogers geübte Ablehnung von Diagnosen wird heute differenzierter gesehen - Diagnosen sind Basis des helfenden Handelns, nicht aber einer menschlichen Abwertung des Patienten als defizitär oder krank. Vielmehr ist jede individuelle Diagnose Ausdruck des spezifischen Erlebens des Patienten auf Grund seiner Lebensgeschichte, der mit Wertschätzung begegnet wird.Die beiden Autoren haben sich seit Jahrzehnten mit der wissenschaftlichen Aufbereitung der Gesprächstherapie beschäftigt und sich die Sache nicht leicht gemacht. Umso besser ist das Buch geworden und stellt für Lernende und Praktizierende ein umfassendes Handbuch dar.Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Das Glück der Kinder" (Handbuch der personzentrierten Entwicklungspsychologie)