Pssst, streng geheim! Der kleine Yeti lebt mit seinen Eltern tief verborgen im Wald, in den Bergen, dort, wo immer Schnee liegt! Sie sind eine richtige kleine Familie und jeder hat seine Aufgaben und Hobbys. Allerdings sind sie nur zu Dritt, denn ihre Existenz sollte vor den Menschen gut verborgen bleiben, denn wer weiß, was passieren könnte, wenn sie von ihnen erfahren? Der kleine Yeti liebt es kleine Spielzeuge zu schnitzen, aber er hat niemanden, der mit ihm und den Spielsachen spielt. Die Eltern bewundern sie zwar, machen dann aber wieder mit ihrer Höhlenmalerei oder ihren Schneeskulpturen weiter. Als er für Mama Yeti eine Stechpalme in der Nähe ihrer Yeti-Höhle suchen soll, geht er vor Neugier getrieben tiefer in den Wald. Als er dort spielende Kinder sieht, ist er ebenso fasziniert wie auf der Hut, aber er versteckt sich gut, die mahnenden Worte seiner Eltern im Ohr. Er folgt ihnen heimlich und findet einen schönen roten Mantel, den er sich zur Tarnung über sein Fell zieht. Als er einen kleinen Jungen alleine unter einem Weihnachtsbaum sieht, fasst er einen Entschluss...Ich fürchte ja, dass die meisten Dreijährigen sich nicht so mit Yetis auskennen, aber das ist ja nicht so schlimm, hier lernen sie ja einen kennen. Der entsprach zwar nicht so meiner bisherigen Vorstellung von einem Yeti, aber je länger ich mir die Illustrationen von Christine Davenier anschaue, desto niedlicher finde ich den kleinen Kerl, vor allem seine Füße! Aber er ist ja noch dazu ein ganz netter, der gerne Freude schenkt und vielleicht sogar eine Inspiration für Weihnachtsmann und Christkind war...Der kleine Yeti ist eigentlich unartig, denn er gehorcht nicht, aber er ist eben auch furchtbar einsam.So vergisst er die Warnung seiner Eltern auch nicht völlig, sondern ist sehr vorsichtig und tarnt sich und zeigt sich nur einem einzigen Kind... Wer würde dem schon glauben.... und was würde dieses Kind wohl erzählen? So unvorsichtig und somit unartig ist der kleine Yeti also gar nicht.Tja, nicht nur Yetis werden die kleinen Leser nicht kennen, auch so Worte wie Stechpalme sind neu,aber das macht nichts, denn die unbekannten Begriffe, sind ja illustriert, so dass man sie direkt kennenlernt und den Wortschatz erweitert. Da es auch nur eine überschaubare Anzahl ist, werden auch die Kleinsten nicht über- sondern gefordert. Ansonsten ist die Sprache gut verständlich und die Sätze nicht zu lang, aber auch nicht zu schlicht, als dass sie langweilt. Irgendwie genau richtig. Dabei ist die Textmenge im Verhältnis zum Bild absolut altersangemessen und entspricht der Konzentrationsspanne der Kleinen.
Der klassische Weihnachtsmann erhält Verstärkung. Oder gibt es in Wirklichkeit doch gar keinen W-Mann? Und wer steckt unter der eigentümlichen Verkleidung?Diese Geschichte zeigt eine Vermutung auf und nimmt sich des Themas durch und durch liebevoll sympathisch an.Getarnt mit einer roten Latzhose, einem rotem Schal und einer roten Mütze schleicht sich der namenlose Protagonist – ein kleiner Yeti – in die Menschenwelt und gerät in eine weihnachtliche Szenerie.Es ist schon spät und alle Menschen schlafen bereits. Aber der festlich geschmückte Weihnachtsbaum leuchtet in allen Farben, und für den Weihnachtsmann stehen Kekse bereit.So etwas Leckeres hat der kleine Yeti, der mit seinen Eltern hoch oben in den verschneiten Bergen lebt, noch nie gegessen.Schon seit langer Zeit wollte er sich die Menschen einmal näher ansehen, doch seine Eltern haben ihn immer davor gewarnt.Nun steht er da... im Wohnzimmer einer menschlichen Behausung. Vor dem prächtigen Baum und findet es herrlich.Doch plötzlich steht ein kleiner Junge vor ihm und erkundigt sich, ob er wohl der W-Mann sei. Was soll der kleine Yeti jetzt tun?Welche hübsche kleine alternative Weihnachtsgeschichte über eine sympathische Yeti-Familie.„Mama Yeti malt meistens große Zeichnung an die Wände der Höhle. Papa Yeti baut Skulpturen aus Schnee und der kleine Yeti bastelt am liebsten Spielzeug aus Holz...“Ganzseitige, wunderhübsche Zeichnungen säumen den dezent eingefügten Text über den jungen Yeti, der sich in die Menschenwelt verläuft.Die vorwiegend blauen Farben spiegeln gekonnt die eisigen und schneebedeckten Landschaften wieder, in der die Geschichte spielt.Erst als der rot verkleidete Yeti die heimelig dekorierte Hütte betritt, schimmern bunte Farben auf den Seiten und machen Lust auf Weihnachten.Die ausgewogene Menge wörtlicher Rede gestaltet die Geschichte zusätzlich lebendig und greifbar. Unterhaltsam, kurzweilig, schön.
Noch ist es Sommer, doch dieser kleine Yeti ist mir bereits ins Haus geflattert, und ich konnte nicht umhin die etwas andere Weihnachtsgeschichte zu lesen.Inhalt: Noch nie im Leben war der kleine Yeti im Dorf bei den Menschen. Er staunt über den geschmückten Tannenbaum und die leckeren Kekse. Und plötzlich geschieht etwas Wunderbares.Meine Meinung: Der kleine Yeti haucht der magischen Zeit auf eine niedliche Art neues Leben ein. Ein atmosphärisches Setting mit viel Schnee und weihnachtliche Elemente wie dem geschmückten Tannenbaum wecken die Vorfreude auf das für Kinder wohl schönste Fest im Jahr. Besonders ist hier allerdings der kleine Protagonist, welcher für vergnügliche ( Vor )-Lesemomente sorgt und mit tollen Illustrationen zum Leben erweckt wird. Ich möchte gar nicht zu viel verraten, nur dass der Glaube an den Weihnachtsmann erhalten, und auf bezaubernde Weise ausgeschmückt wird.Fazit: Eine wunder-weihnachtliche Geschichte zum Schmunzeln.