★★★★★
k.A.
22.05.2026
ean-shopping.de
Das Buch bietet eine spannende Geschichte, aber die moderne Neuauflage wirkt etwas unvollständig im Vergleich zum Original.
★★★★★
k.A.
22.05.2026
ean-shopping.de
Ein spannendes Fantasy-Meisterwerk, das die bekannten Ereignisse auf eine neue Art erzählt, aber die Umsetzung könnte etwas mehr Tiefe gehabt haben.
★★★★★
Jules - CanisMinorArt_books
27.11.2024
amazon.de
Ich habe die Reihe rund um Richard und Kahlan vor über 10 Jahren das erste Mal gelesen und es ist absolut fantastisch wieder in ihre Geschichte abzutauchen. Die Bücher sind einfach nur der Wahnsinn und die Story etwas völlig neues und einzigartiges wie ich finde. Wenn ich die Reihe mit einem Wort beschreiben müsste? EPISCH!Im dritten Band »Die Günstlinge der Unterwelt« hat Richard gerade die Welt gerettet, aber er soll sich nicht darauf ausruhen dürfen. Nachdem im vorangegangenen Band mit Darken Rahl ein grandioser Bösewicht sein Ende gefunden hat, kann man sich kaum vorstellen, dass es jemand schafft noch böser und noch gefährlicher zu sein. Aber auch hier werden wir eines besseren belehrt. Es heißt nicht umsonst: Schlimmer geht immer!Ich finde gerade in diesem Band hat man Richards Zwiespalt deutlich spüren können. Auf der einen Seite ist er der Sucher und hat sich mit seiner Rolle arangiert. Auf der anderen Seite wünscht er sich nichts sehnlicher, als wieder ein ganz gewöhnlicher Teil des Volkes zu sein und in seiner Waldhütte alt zu werden.Als zweiter Storystrang begleiten wir Kahlan und Zed, die ihrem Freund zur Hilfe eilen wollen. Beide Charaktere sind so fantastisch ausgearbeitet. Allgemein kann ich vor der Charaktererschaffung von Terry Goodkind nur den Hut ziehen. Sie sind so detailliert und brilliant! Kahlan muss man einfach lieben, Zed auch, die Mord-Sith (in der Regel) einfach hassen. Und trotz des "Hasses" gegenüber manchen Charakteren, muss man sie doch lieben. Darken Rahl zum Beispiel war trotz allem neben dem Hauptcast mein liebster Charakter.Zwischenzeitlich war das Buch zwar auch etwas langatmig. Das darf es bei 800+ Seiten auch ruhig mal sein , denn sind wir mal ehrlich: 800 Seiten Brutalität und Spannung würde man gar nicht aushalten. Und brutal ist es wirklich an vielen Stellen. Terry Goodkind beschönigt nichts. Wäre das Buch in den letzten Jahren geschrieben worden, so hätte es mit Sicherheit eine Triggerwarnung. Zumindest was Gewalt und Krieg angeht.Auf den letzten 200 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der finale Showdown hat dann nochmal alles aus dem Band rausgeholt und als ich es dann zugeklappt habe, musste ich erstmal laut durchschnaufen. Was. Ein. Buch...!!FAZITEin MUSS für alle Fantasyfans!!
Als neuer Herrscher räumt Richard den Mordsiths und den Soldaten Meinungsfreiheit ein, und wer bis jetzt seine Meinung unterdrückte ("Jawohl, Lord Rahl. Ganz meiner Meinung, Lord Rahl.") und daher stumpfsinnig erschien, überrascht den Leser nun durch Intellekt und Redegewandtheit. Die Soldaten und die Mordsiths freuen sich über ihre Freiheiten und stehen ihrem neuen Herrscher, dem sie sehr dankbar sind, freiwillig treu zur Seite und beraten ihn umso besser, da sie Alternativen vorschlagen dürfen. Teilweise kann der Leser sich über die dreisten Sprüche der Mordsiths amüsieren, teilweise gehen die Gefühle des Triumpfes auf den Leser über, wenn ein Offizier Richard mehr aus Kameradschaft als aus Verpflichtung zur Seite steht.Allerdings stellt Richard dadurch, dass er im ersten Teil des Buches als Herrscher und im zweiten Teil als Kämpfer fungiert, die anderen Protagonisten sehr weit in den Schatten. Andere Protagonisten, die dem Guten dienen, vollbringen nämlich vergleichsweise wenige gute Taten, und dies geschieht auch nur entweder in Richards Auftrag oder mit Richards Hilfe. Ein vermeintlich frommer Protagonist fasziniert anfangs dadurch, dass er einen Adligen auf eine Art und Weise töten lässt, die darauf schließen lässt, dass der Ermordete einem Mrithwith zum Opfer gefallen wäre, doch sobald Richard die wahre Natur dieses Schurken durchschaut hat, fungiert dieser nicht mehr als klassischer Fantasy-Protagonist. Wer also Fantansyromane wie "Die verlorenen Reiche" liebt, in denen der Ritter, der Fechter, der Waldhüter und der König durch ihre einzelnen Taten zu Helden werden, die sich ganz auf ihre Weise einigermaßen ebenbürtig sind, und wer es toll fand, dass Kahlan in "Das Schwert der Wahrheit 2" gegen die Imperiale Ordnung kämpft, kommt bei "Das Schwert der Wahrheit" nicht auf seine vollen Kosten. Wer Richard hingegen gerne als unangefochtene Hauptperson sieht, wird den Roman diesbezüglich lieben.Außerdem erfüllt der Roman nicht die beiden Kriterien, die ich an "Das Schwert der Wahrheit 1" bewunderte: Wie im ersten Teil, so meistert Richard auch jetzt wieder Gefahren, doch diesmal löst er die "Rätsel" ungefähr so raffiniert wie Alexander das des Gordischen Knotens: Richard schlägt nur mit dem Schwert zu oder entfacht Blitze, statt sich seines Verstandes zu bedienen. Zudem gibt es in diesem Buch keine Charaktere, die für Harmonie sorgen. Der Gar Gratch und ein neues Mädchen sind zwar liebenswert, doch sie kommunizieren so wenig, dass sie Wesen wie dem Mädchen Rachel, dem sprechenden Wolf Brophy oder dem sprechenden Irrlicht nicht das Wasser reichen können. Für mich persönlich ist das ein Argument für einen Minusstern.