★★★★★
k.A.
05.07.2026
ean-shopping.de
Ein sehr unterhaltsamer und cleverer Krimi mit einem feinen Humor und lokalem Flair. Allerdings finde ich die Handlung an einigen Stellen etwas zu voreingenommen.
★★★★★
Ursel Schild-Thomsen
30.03.2024
amazon.de
Ich habe mir alle Flottmann und Hilgersen Krimis auf einmal bestellt.Risiko!Gelungene Investition!!! Die Krimis sind sprachlich sehr gut,in den Handlungen immer wieder ein überraschender Dreher,spannend bis zur letzten Seite.Das Ermittlerteam gut dargestellt,nichts überzogen.Und endlich mal wieder ein Autor,der des Genitivs mächtig ist, und nicht alles dem Dativ überlässt.Insofern,absolute Kaufempfehlung!Diese Krimi-Reihe garantiert spannende und vergnügliche Stunden,hoffentlich hören wir mehr von Flottmann,Hilgersen und Bogomil.
Der neue Fall von Flottmann und Hilgersen hat es wirklich in sich, denn sie müssen sich mit Nahtoderfahrungen auseinandersetzen. Sie schleusen einen V-Mann ein und was dieser zu berichten hat, ist nicht ohne. Als der hochbegabte Musiker Leon Gerber ebenfalls Opfer des Entführer wird, wird es langsam brenzlig, denn der Täter arbeitet eine akribisch geführte Liste ab....Bisher habe ich noch kein Buch aus dieser krimi-Reihe von Gerd Kramer gelesen, aber das wird sich nach "Endstation Seeschleuse" definitiv ändern, denn hier hat der Autor einen Krimi der Extraklasse geschrieben, der neugierig auf die Vorgänger macht.Man kann, auch als Serien-Neuling, dieses Buch ohne Probleme lesen, da der Fall in sich abgeschlossen ist und somit keine Vorkenntnisse notwendig sind.Die Handlung überzeugt von der ersten Seite an mit Nervenkitzel pur, selbst bei dieser brütenden Hitze läuft einem die Gänsehaut über den Rücken und die Nackenhaare stellen sich auf. Der Täter geht mit einer Akribie vor, die seinesgleichen sucht. Seine Liste der Opfer liest sich wie ein Bestellformular und er erfüllt sich mit seinen Forschungen einen langgehegten Wunsch. Seine Versuchsreihe lässt an die Taten eines gewissen Josef M. erinnern, der mit seinen "Forschungen" vor mehr als 70 Jahren auch unschuldige Opfer für seine Zwecke missbraucht hat.Es gibt unendlich viele Details, die es zu beachten gilt, denn der Schreibende weiß geschickt mehrere falsche Fährten zu legen und somit den Leser auf den Holzweg zu führen. Das kurbelt natürlich das Kopfkino enorm an und man grübelt, schiebt kleine Puzzlestückchen mal hier hin und mal da hin, verwirft die eigenen Ermittlungsergebnisse und hält den Atem an, wenn es zum großen Showdown kommt.Was mit besonders gut gefällt ist der knochentrockene Humor der hier immer wieder mal zwischen den Zeilen aufblitzt und so für Grinsebäckchen und Verschnaufpausen sorgt.Die Figuren sind allererste Sahne und dürfen hier ihre ganze Bandbreite an Charakterzügen ausleben .Von zart besaitet über wissensdurstig, von standhaft über gewissenlos bis hin zu außergewöhnlich begabt ist alles dabei, was das Leserherz begehrt. Kater Bogomil spielt eine nicht ganz unbedeutende Rolle und er sorgt so dafür, dass er im Ansehen seines Herrchens und des Lesers steigt.Ein Regio-Krimi, der sich deutlichen aus der breiten Masse der Küstenkrimis abhebt und eine absolute Leseempfehlung verdient !
Die Husumer Kommissare Flottmann und Hilgersen bekommen einen Vermisstenfall auf den Tisch – Daniela Herzog ist spurlos verschwunden. Die 32-Jährige war mit ihrer Freundin Brigitte im Schlosscafé verabredet, hat das Lokal aber vor deren Eintreffen überstürzt verlassen und wurde seit dem nicht mehr gesehen. Kurze Zeit später wird am Ufer der Husumer Au eine weibliche Leiche entdeckt…„Endstation Seeschleuse“ ist bereits der vierte Fall für Hauptkommissar Waldemar Flottmann und seinen Kollegen Gustav Hilgersen, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich.Gerd Kramer versteht es ganz ausgezeichnet, die Spannung von Beginn an auf ein hohes Level zu katapultieren. Gleich im ersten Kapitel erfährt der Leser, dass Daniela sich in den Fängen eines Mannes befindet, der sich „Doktor“ nennt. Warum der Mann Daniela entführt hat und wie es für die junge Frau weitergeht, bleibt allerdings zunächst einmal offen.Der Autor wartet in diesem Krimi mit einem sehr fesselnden Thema auf: es geht um Nahtoderfahrungen. Ein dubioser Wissenschaftler will beweisen, dass es eine Welt außerhalb von Zeit und Raum gibt und der Menschheit eine möglichst genaue Vorstellung von einem Leben nach dem Tod liefern. Dafür hat er mehrere menschliche Versuchskaninchen nach ganz bestimmten Kriterien ausgewählt und entführt. Zu Flottmanns Entsetzen ist auch der Musiker Leon Gerber, der der Husumer Polizei bereits in mehreren Fällen mit seinem hochsensiblen Gehör eine wertvolle Hilfe gewesen ist, einer der Kandidaten.Gerd Kramer lässt die Opfer des „Doktors“ die NTE jeweils ganz unterschiedlich erleben, so dass man mit jedem Einzelnen der unfeiwilligen Probanden mitfiebern kann und die Handlung bis zum Schluss spannend bleibt.Gut gefallen haben mir auch das herrliche Gefrotzel zwischen den Kommissaren und die spaßigen Passagen mit Flottmanns Kater Bogomil. Die humorvollen Szenen runden das spannende Krimigeschehen prima ab.„Endstation Seeschleuse“ hat mir sehr gut gefallen – ein kurzweiliger Krimi, der mit einem interessanten Thema, einer fesselnden Handlung und einem typisch norddeutschen Humor zu überzeugen weiß.