★★★★★
k.A.
03.07.2026
ean-shopping.de
Das Buch ist sehr fesselnd und zieht die Leser mit seiner Geschichte über mysteriöse Todesfälle am Jurasüdfuß in seinen Bann. Allerdings empfand ich die Darstellung einiger Details als etwas zu vage.
Klapptext:Eine Reihe mysteriöser Todesfälle hält das Schweizer Mittelland in Atem. Was zunächst nach Suiziden aussieht, entpuppt sich als perfide ausgeführte Mordserie. Als Andrinas Arbeitskollege Lukas in den Fokus der Ermittlungen gerät, beginnt Andrina, Fragen zu stellen, und bringt sich damit einmal mehr selbst in tödliche Gefahr.Meine Meinung:Dies ist der 8.Teil einer Krimireihe mit Ermittlerin Adrina.Das Buch kann aber auch ohne Vprkenntniss der Vorgänger gelesen werden.Ich kannte die vorherigen Teile schon und war total begeistert.Deshalb hatte ich auch große Erwartungen an diese Lektüre.Und ich muss sagen das ich nicht entttäuscht wurde.Wieder einmal hat mich die Autorin mit dieser Lektüre in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Auch die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen das sich die Lektüre sehr angenehm lesen lies.Ich wurde in den Kanton Aargau entführt.Dort freute ich mich Adrina wieder zu treffen.Natürlich begleitete ich sie eine Weile und erlebte dabei viele interessante Momente.Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele fasettereiche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich wieder Adrina und habe sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Personen waren interessant.Die Autorin hat eine sehr anspannende und düstere Atmosphäre geschaffen.In mir war Kopfkino.Vor meinen Augen sah ich den Katon Aargau,den mystischen Nebel,die Polizei,die Opfer,die Verdächtigen und Adrina.Viele Szenen wurden sehr detaillliert dargestellt und so war ich teilweise direkt i Geschehen dabei.Durch die fesselnde und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mitgeitten,mitgebangt und mitgefühlt.Immer gab es unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse und ich durfte hautnah dabei sein.Die Handlung blieb durchweg einfach sehr interesssant.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Was den Täter anbelangt wurde ich auch immer wieder auf eine falsche Spur geführt.Und so habe ich bis zum Schluß mitgerätselt wer es denn nun sein könnte.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Landschaftsbeschreibungen.Am liebsten hätte ich gleich meine Koffer gepackt und wäre dorthin gefallen.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt.Das aufregende Finale fand ich sehr gelungen und hat mich begeistert.Erwähnenswert sind noch 2 Rezepte zum nachbacken und ein Glossar am Ende des Buches.Das Cover ist sehr gut gewählt.Schon beim ersten Anblick bekommt man Lust zum lesen.Es passt perfekt zu dieser Lektüre.Für mich rundet es das brillante Werk ab.Wieder einmal hatte ich viele unterhaltsame und spannende Stunden mit diesem Krimi.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne und freue mich schon auf einen weiteren Fall.
Ende November ist es im Aargau neblig und windig, mit einem Wort ungemütlich. Trotzdem drängt Enrico auf einen Spaziergang an der frischen Luft. Andrina und Enrico fahren zum Wasserschloss Hallwyl. Bei den Pfahlbauten entdeckt Enrico eine Leiche. Der Notarzt vermutet eine natürliche Todesursache. Eine Woche später, am ersten Advent, ist es draußen genauso ungemütlich, doch Enrico drängt wieder auf einen Spaziergang. An einem Teich mit Pfahlbauten bleiben sie stehen und entdecken wieder einen Toten. Es sollte nicht die letzte Leiche sein, die Andrina und Enrico entdecken.Während dessen herrscht im Verlag, in dem Andrina arbeitet, totaler Stress. Die Chefin weigert sich, neue Mitarbeiter einzustellen, obwohl Andrina und Gabi schwanger sind. Mit Hochdruck werden Krimis lektoriert, die Anfang des Jahres erscheinen sollen. Kollege Lukas bearbeitet einen Krimi, in dem es um Pfahlbauten geht. Die Kriminalbeamten glauben nicht an Zufall und finden Lukas sehr verdächtig, zumal er zu den Tatzeiten kein Alibi hat. Ebenso skeptisch sind sie gegenüber Andrina, die an jedem Tatort auftaucht und eigene Nachforschungen anstellt. Nach jedem Leichenfund wird Andrina auf die Wache zitiert und ausgefragt. Andrina und Enrico diskutieren ausgiebig über die Todesursachen und entwerfen verschiedene Szenarien. Enrico hat Pharmazie studiert und erklärt Andrina, wie es möglich ist, dass zuerst eine natürliche Todesursache festgestellt wird. Rätselhaft ist das Motiv des Täters oder sind es mehrere Täter?AndrinaEndlich ist Andrina glücklich. Sie lebt mit ihrem Verlobten Enrico zusammen, ist schwanger und freut sich auf ihr Kind. Der Stress im Verlag setzt ihr zu. Obwohl sie sich mehr schonen soll, bekommt sie immer mehr Arbeit aufgebürdet. Ihr Ex-Freund, Kommissar Marco Feller kann es nicht akzeptieren, dass sie jetzt mit seinem Halbbruder Enrico zusammen ist. Die beiden Brüder haben ein sehr angespanntes Verhältnis zueinander.Wie hat mir „Nebel im Aargau“ gefallen?Die sympathische Lektorin Andrina hat es wieder geschafft, mich sofort in ihre Geschichte hineinzuziehen. Die Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel und gipfelt in einem Showdown. Die Auflösung dieser Mordserie hat mich überrascht. Mit diesem Täter habe ich nicht gerechnet. Ich hatte andere Verdächtige im Visier. Die Handlung ist logisch aufgebaut, das Motiv glaubwürdig. Ein bisschen unglaubwürdig ist, dass es immer Andrina ist, die die Leichen findet. Ina Haller schafft in “Nebel im Aargau” eine spannende und düstere Atmosphäre und bedient sich eines bildhaften Schreibstils, der sich flüssig liest. Andrina erzählt über die Tätersuche aus ihrer Perspektive. Die mehr oder weniger sympathischen Charaktere sind gut beschrieben und entwickeln sich weiter. “Nebel im Aargau” ist bereits der achte Band dieser Reihe. Ich habe erst mit Band sechs Andrina kennengelernt. Die für das Verständnis wichtigen Fakten werden dem Leser mitgeteilt.GlossarIna Haller verwendet in ihren Kriminalromanen nur sehr sparsam Schweizer Ausdrücke. Dennoch bin ich froh, ein Glossar am Ende des Buchs zu finden. Einige Schweizer Ausdrücke sind doch sehr speziell, von alleine wäre ich nie darauf gekommen, was sie bedeuten. Weißt du etwa, was Gottemeitli oder Pikett ist?Fazit“Nebel im Aargau” ist ein fesselnd geschriebener Kriminalroman mit einer sympathischen Protagonistin. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Es ist eine gelungene Fortsetzung dieser Reihe.
Die Hauptperson stolpert andauernd über Tote und lernt nicht aus Ihren Fehlern (auch aus früheren Büchern).Sie mischt sich ständig in alles ein und handelt sogar gegen ihre eigenen Ansichten. Sie handelt oft so, wie sie denkt, dass ihre Begleitpersonen es von ihr erwarten.Als Lektorin wirkt es einfach sehr unglaubwürdig, wenn sie ständig alle Situationen besser durchschaut als die Profis von der Polizei. Spätestens nach dem dritten Buch wird die Beratungsresistenz von Andrina unerträglich und das Buch trotz grundsätzlich neuen Ideen mühsam zu lesen