★★★★★
k.A.
21.08.2026
ean-shopping.de
Der Datenträger hat einige Gebrauchsspuren. Die äußere Hülle ist etwas abgenutzt. Das beiliegende Dokument ist vorhanden, aber die Qualität des Drucks ist nicht sehr hoch. Die Lieferung erfolgte ohne Beschädigungen.
★★★★★
k.A.
21.04.2026
ean-shopping.de
Die Lieferung war unbeschädigt und die Verpackung war intakt. Der Einband ist glatt und weist keine sichtbaren Mängel auf. Die Seiten liegen flach und sind sauber.
★★★★★
k.A.
13.11.2025
ean-shopping.de
Die Aufnahme ist als CD geliefert worden und der Zustand ist in Ordnung. Das Format ist standardmäßig und die Lesbarkeit der Schrift ist gut zu erkennen. Die Verpackung ist funktional und passt zum Inhalt. Für den Preis bekommt man eine Aufnahme, die man nutzen kann.
Im Frühjahr 1842 reiste Charles Dickens mit seiner Frau in die USA, von New York hoch nach Quebec und dann runter bis nach St. Lewis. Doch was er vorfand, war weniger das Land der Gleichberechtigung, sondern ein Land der freiwilligen und unfreiwilligen Sklaverei. Dickens Herz schlug immer schon für die Entrechteten und die schwarzen Sklaven auf den Baumwollfeldern im Süden oder die eingewanderten Lohnsklaven im Norden unterschieden sich in nichts von denen in Manchester oder in Londons Eastend - nur dass die Herren keine Adeligen waren.Aber Charles Dickens wäre nicht Charles Dickens, wenn er seine Kritik nicht nur mit Empathie, sondern auch mit Humor anbringen würde. Seinen Spott gießt er gerne über das hinterwäldlerische Bürgertum, wenn Wohlstand und Niveau aus der Balance geraten und die unwürdigen Bedingungen bei Transport und Unterkunft sind ebenfalls Ziel der Selbstironie. Das macht auch nach 180 Jahren noch Laune. Nebenbei ist sein Reisebericht ein historisches Dokument, denn die Beschreibungen z. B. von New York oder Washington stehen so völlig im Gegensatz zum Heute, dass man kaum glauben möchte, es seien immer noch dieselben Städte. Und spannend ist der Bericht obendrein, wenn Dickens von der halsbrecherischen Überfahrt über den Atlantik erzählt oder von seinem unkonventionellen Besuch im Weißen Haus.Die Lesung ist gekürzt. Es gibt inhaltliche Sprünge und auch der Schluss wirkt seltsam abgeschnitten. Dafür hat der Text keine Längen und bleibt immer kurzweilig.Christian Brückner liest wieder deutlich flüssiger als in den letzten Produktionen, in denen ich ihn gehört habe, wo ich fast schon den Eindruck hatte, dass langsam die Behäbigkeit des Alters durchschlägt. Diesmal keine Spur davon und daher wieder ein echtes Hörvergnügen, ganz wie früher.(Dieses Hörbuch wurde mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Auf meine Rezension wurde kein Einfluss genommen, der Inhalt stellt meine persönliche Meinung dar.)
Dieser über 4 Stunden dauernde Lesung (gekürzt) aus Charles Dickens "Aufzeichnungen aus Amerika" stammt aus dem Jahr 1984; aufgenommen vom Bayerischen Rundfunk waren es damals mehrere Radiosendungen. Jede Sendung wird von einem Sprecher (nicht Brückner!) anmoderiert. Es ist hier natürlich die Stimme des jungen Christian Brückner. Heute klingt seine Stimme bei Lesungen natürlich rauer und älter. Das fällt auf, wenn man regelmäßig Brückner Hörbücher hört.Charles Dickens ist 1842 mit dem Schiff nach Amerika gereist - eine sehr stürmische Überfahrt. Man wird fast beim Zuhören seekrank, möchte nicht mit Dickens auf dem Schiff tauschen. Dickens reist durch Amerika (Boston, New York, Philadelphia, Pittsburgh, Cincinnatti, St. Louis, Niagarafälle ........... und Kanada) , sieht sehr präzise die Defizite (über die Sklaverei schreibt er ausführlich), übt Kritik am amerikanischen System, und doch ist es klassische Reiseliteratur. Ein Reisetext, wie man ihn aus dem 19. Jahrhundert erwartet. Das verliert Dickens nie aus dem Blick. Und dazu passt die Stimme Christian Brückners.(J.Fromholzer)