★★★★★
k.A.
28.05.2026
ean-shopping.de
Ein absolut faszinierendes Buch, das mich tief in die Schicksalsjahre Venedigs und die Geschichte der Familie Revedin eintauchen lässt; die Erzählung ist unglaublich lebendig und fesselnd.
★★★★★
k.A.
28.05.2026
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Ein absolut faszinierendes Buch, das mich tief in die Schicksalsjahre Venedigs und die Geschichte der Familie Revedin entführt. Die Erzählung ist unglaublich lebendig und fesselnd.
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k.A.
28.05.2026
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Ich habe das Buch geschenkt, weil ich dachte, es könnte eine interessante Beschäftigung für meine Kinder sein. Das Buch hat eine solide Gestaltung und die Bindung wirkt stabil. Meine Kinder haben es angefangen zu lesen und wir haben es durchgearbeitet.
Das Buch beginnt am 1. Januar 1920, der Zeit nach dem Krieg und des neuen politischen Aufbruchs. Margherita, die Mittlere von drei Schwestern, lebt zusammen mit der alleinerziehenden Mutter in einer kleinen Klosterwohnung. Sie ist wie jeden Tag bereits früh am Zeitungskiosk, die Lizenz hierfür war das einzige was der Vater, welcher 1910 nach Amerika aufgebrochen ist, hinterlassen hat. Es ist ein anstrengendes, arbeitsreiches und ärmliches Leben mit einen starken Zusammenhalt in der Familie.Die aufgeweckte Margherita liest viel in ihren Zeitungen und interessiert sich stark an der Weltpolitik und den Kulturnachrichten. Seit Jahren gehört der Graf Nino Revedin zu ihren Lieblingskunden. Aus den langen Diskussionen um das Tagesgeschehen entwickelt sich an diesem Neujahrstag mehr, er lädt sie für den Abend in seinen Palais ein...und hält um ihre Hand an.Es beginnt eine sorglose Zeit voller Glücksmomente für die junge Margherita, sie wohnt einige Monate in Paris, lernt dort den blutjungen Alberto Giacometti kennen, wird in den Salon von Eugenia Errázuriz eingeführt, welche für sie zu einer engen Freundin wird....im September dann die Hochzeit.Sie ziehen nun in ein Palais am Canal Grande in Venedig (die Beletage wurde von Jean-Michael Frank, welcher in Paris zum guten Freund für Margherita wurde, gestaltet). Hier kam es auch bald zur ersten Begegnung mit einer jungen Amerikanerin im Hotel Gritti, mit Peggy Guggenheim, welche eine ihrer wichtigsten Freundinnen werden sollte.Dann ein Zeitsprung ins Jahr 1933. Der Sohn und das einzige Kind Luigi ist nun fast 10 Jahre alt. Es ziehen die ersten schwarzen Wolken auf: Luigi erkrankt an den Pocken, in Italien zieht der Faschismus auf. Nino ist oft tagelang unterwegs und führt ein eigenes Leben. Er stößt ohne jeglichen unternehmerischen Verstand ein Projekt nach dem anderen an und überschuldet sich. Dann noch das Eingeständnis von Nino seit Jahren ein Verhältnis mit einer einer anderen Frau und hieraus einen gemeinsamen Sohn zu haben. Am Nachmittag erleidet Nino einen Herzinfarkt und verstirbt am 9. Dezember 1936.Es folgt der nächste Zeitsprung, 9. Dezember 1962. Margherita ist nun mittlerweile 67 Jahre alt und kommt durch eine glückliche Fügung noch zur Geburt ihres Enkels Antonio....dieser welcher im „Ausklang“ des Buches im September 1991 Jana heiratet...Viel Kultur, Musik, und Liebe, Margherita das Zentrum der venezianischen Künstlerclique um Greta Garbo, Cole Porter und Peggy Guggenheim....ein zauberhaftes Buch, wobei es mir das erste Drittel besonders angetan hat, hier würde ich sogar 5 Sterne plus geben. Alle im Buch beschriebene Begegnungen und Gespräche können sich selbstverständlich so, aber auch anders zugetragen haben (Jana Revedin)....