★★★★★
k.A.
30.04.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist ein wahrer Genuss; Antonia Michaelis erzählt eine fesselnde und komplexe Geschichte über Abel, die mich von Seite zu Seite zieht. Die Atmosphäre und die Tiefe der Charaktere sind einfach fantastisch!
★★★★★
k.A.
30.04.2026
ean-shopping.de
Das Buch kam in einem intakten Zustand an. Der Einband hat keine sichtbaren Mängel, und die Seiten wirken sauber und unbeschädigt. Die Verpackung war in Ordnung und das Buch war ohne sichtbare Beschädigungen geliefert. Die Bindung scheint stabil zu sein.
Ich habe noch nie so sehr überlegt, wie viele Sterne ein Buch bekommen soll. Deswegen schreibe ich mal eine Rezension.Der Inhalt ist schnell erzählt. Ein etwas in sich gekehrtes Mädchen (Anna) aus guten Verhältnissen mit verständnisvollen Eltern verliebt sich zum Erstaunen aller in einen "bad boy" (Abel) aus der Unterschicht, von dem alle wissen, dass er mit Drogen handelt und noch schlimmeres. Im Laufe der Geschichte entdeckt der Leser zusammen mit Anna, dass Abel sich um seine kleine Schwester kümmert, da die alleinerziehende Mutter verschwunden ist. Der sehr wortgewandte Abel erklärt seiner Schwester (und später auch Anna) das Geschehen, die Lebensumstände und die Zukunft, wie er sie kommen sieht, anhand eines Märchens. Zusehends werden die Herausforderungen, die das Leben an Abel (und somit auch an Anna) stellt, immer schwerer zu meistern und dazu kommen noch mysteriöse Mordfälle, die Misstrauen und Angst sähen und die dringende Frage nach dem Mörder aufkommen lassen...Was will ich sagen? Das Buch fesselt von der ersten Seite an mit einer Sprache, die man nicht nur liest, sondern die Bilder in den Kopf zu malen scheint! Wunderschön!!! Zum Beispiel begegnet Anna an der Mensakasse einer Frau, deren "Eis in den Augen gar nicht nach Vanille schmeckt" und die "nach Scheuermilch und kittelgestreifter Lebensenttäuschung riecht" - ich schwöre, diese Frau kenne ich auch! Auf jeden Fall hatte ich gleich ein Bild vor Augen ohne eine einzige Beschreibung ihres Äußeren.Das ganze Buch verzaubert mit Worten und so kann man nachfühlen, wie verzaubert Anna durch die Worte Abels ist.Gerade diese leichte Poesie macht für mich den Gegensatz zu dem, was da später erzählt wird noch größer.Was anfänglich noch nach einer Liebesgeschichte aussieht wird zusehens immer mehr zu einem Albtraum für die Charaktere!Es gab eine Stelle im Buch, und jene, die es schon gelesen haben wissen genau welche ich meine - da musste ich geschockt das Buch weglegen und konnte mich erst am nächsten Tag dazu durchringen wieder zu lesen. Im Folgenden konnte ich dann kaum noch glauben, was ich da las... wie schon oft geschrieben sind ab da Annas Beweggründe nur noch mit wirklich ungesunder, blinder Liebe zu beschreiben. Abel und Bertil sind die einzigen Charaktere mit nachvollziehbaren Handlungen, auch wenn ich mir diese nicht für sie gewünscht habe. Die restlichen Charaktere entglitten mir immer mehr mit vortlaufendem Geschehen.Weiterlesen musste ich dann aber doch, ich war zu neugierig... Wer ist der Mörder? Was wird aus dieser Liebe? Wie schaffen sie das? Das Ende schockierte und ich muss sagen, dass ich mich noch lange gefragt habe, wie es anders hätte ausgehen können und ob ich mich in dem Fall nicht genau das gleiche gefragt hätte!Fünf Sterne hab ich anfänglich gedacht nach der Mitte hätte ich zwei vergeben und am Ende drei, weil mich das Buch doch auch sehr überrascht hat und wirklich nicht viel voraussehbar war.Als mich meine Freundin fragte, wie es war, hab ich ihr das Buch gegeben und ihr geraten es einfach mal selber zu lesen. Ich bin gespannt wie sie es findet. Man kann schwer was dazu sagen, muss es erleben beim lesen.Jetzt eine Woche später vergebe ich vier Sterne, weil ich nach etwas nachdenken sagen muss, ich finde es auch gut, dass nicht immer alles ein rosaroter Mädchentraum sein muss. Nicht alle sehen toll aus und sind etwas ganz besonderes. Auch wenn Abel das unglaubliche Erzählertalent ist, hat es ihm im realen Leben nicht geholfen. Sie muss sich nicht zwischen zwei wunderbaren Jungen entscheiden die schmachtend in einer Reihe stenen -beide haben Fehler (und nicht zu wenig!)- sie sieht den anderen nicht mal wirklich und will ihn nicht, obwohl sie mit ihm besser dagestanden hätte. Gut ist wirklich: es ist nicht mal wieder viel zu romantische Fantasy aller Biss. Ich hätte mir das nur für Leser ab 14 nicht so drastisch gewünscht!Der Abzugsstern muss dann sein, wie schon hundert Mal gesagt, werden wirkliche Verbrechen (!) geschönt und das geht bei dem empfohlenen Lesealter gar nicht!In jedem Fall blieb es lange in meinem Kopf und dafür allein lohnt sich schon das lesen.