Im vorliegenden Buch "Rund um Zürich" werden 53 Touren mit unterschiedlichstem Anspruch beschrieben. Dabei reicht das Tourengebiet von Brugg und Aarau bis nach Brienz, Andermatt und Elm. Vorteilhaft bei der Handhabung des Buches ist die Tatsache, dass im vorderen Umschlag zu jeder Tour die wichtigsten Infos zusammengefasst aufgeführt werden und sich auf der letzten Seite ein Übersichtskarte mit Verortung und Schwierigkeitslevel der Tour findet.Die Touren sind im Hinblick auf den Schwierigkeitsgrad gut durchmischt, wobei nur relativ wenige "schwierige" Touren beschrieben werden und bereits das T-4-Niveau als "schwierig" beschrieben wird.Die leichten Touren finden sich insbesondere in der näheren Zürcher Umgebung, während die mittleren und schwierigen Touren in den (Vor-)Alpen zu finden sind. Neben zahlreichen Eintageswanderungen (die allerdings v.a. bezüglich der Wanderzeit überwiegend einen gewissen Anspruch an den Wanderer stellen), sind auch zehn Mehrtagestouren (2-3 Tage) in den Wanderführer aufgenommen worden.Die Beschreibungen und die Karten der Touren sind ganz überwiegend von ansprechender Qualität. So gibt es neben der Tourenbeschreibung zu jeder Wanderung auch immer eine durchaus nutzbare Karte, ein Höhenprofil und die wichtigsten Kurzinfos (Anforderungen, Übernachtung, Ausgangs-/Endpunkt).Über die Auswahl der Touren lässt sich ja bekanntlich streiten. Der Wanderführer enthält zweifellos viele und vielfältige Wanderungen, die dem Wanderer die Schönheit der Schweizer (Vor-)Alpen näher bringt. Bei einigen Wanderungen gibt es in unmittelbarer Nähe auch reizvolle(re) Varianten, die im Wanderführer allerdings nicht immer Berücksichtigung finden. Einige sehr lohnenswerte Touren fehlen auch ganz, was bei einer Begrenzung der Tourenzahl auf 53 und im Hinblick auf die große Fläche des dargestellten Wandergebiets aber auch nicht verwundern darf.Insgesamt enthält dieses Wanderbuch viele durchaus empfehlenswerte Wanderungen, wenngleich das dargestellte Wandergebiet eine noch größere Vielfalt bereithält. So wären einerseits einige zeitlich kürzere Touren ebenso wünschenswert, wie der Wanderführer auch durch eine größere Anzahl an Touren im schwierigen (T4-T6) Bereich noch gewinnen könnte.