★★★★★
k.A.
20.06.2026
ean-shopping.de
Der Wanderführer bietet interessante Informationen zur Landschaft und Kultur der Peloponnes, allerdings ist die Darstellung etwas zu trocken und die Kartonierung wirkt etwas grob.
★★★★★
k.A.
20.06.2026
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Top!
Das Buch ist gut geschrieben, schön aufgemacht und man muss jetzt nicht Indiana Jones sein, um sich zurecht zu finden; gesunder Menschenverstand ist völlig ausreichend. Gleichwohl muss man bei einigen Touren (insb. den Schwarzen) sehr genau hinschauen und manchmal auch mit ausgesetzten Passagen rechnen, deren weitere Wegstrecke man aber mit einer guten Wanderapp und vernünftiger Positionsbestimmung einschätzen kann. Und ja: Manchmal muss man den Weg auch ein wenig suchen. In Summe aber kriegt man das in den Griff, etwas Wandererfahrung und Orientierungssinn hilft sicherlich. ABER: wer damit eine Familientour planen will, sollte sich vorsehen. Die Touren haben es in sich; wir sind sie ausschließlich im Frühjahr oder Herbst gelaufen und das war anstrengend. In der Gluthitze des griechischen Sommers würde ich davon abraten. Eine weitere Frage ist, ob die roten oder schwarzen Touren für Kinder unter 14 Jahren geeignet sind. Ich kann nur sagen, dass eine gewisse Grundfitness gegeben sein muss. Sonst wird man leiden. Und für jede Tour gilt: Genügend TRINKWASSER mitnehmen!!! Außerdem liegen einige Touren sehr remote; man muss einen gewissen Aufwand betreiben und gut planen, um hin- und wieder wegzukommen. Wer das auf dem Schirm hat bzw. kalkuliert, der wird mit unfassbar schönen Touren bzw. Wanderungen belohnt, die man so auf dem Peloponnes nicht erwarten würde. Und lernt Griechenland von einer sehr intimen Seite kennen, die auch viele Einheimische so nicht wissen. Ein lohnenswerter Wanderführer!
Wir können diesen Rother Wanderführer nur empfehlen - Format und Menge der Wanderrouten entspricht dem Üblichen der Reihe. Gut ist schon zu Beginn die Vielfalt der Wanderungen was die Zeitdauer und Auswahl betrifft, so gibt es Wanderrouten für jede Jahreszeit - kaum jemand will ja im Hochsommer 7 Stunden auf schattenlosen Bergpfaden wandern!Für uns als aktive Outdoor-ler und schnelle Wanderer waren die Zeitangaben der Routen durchaus zutreffend - natürlich muss man bei optisch außergewöhnlich tollen Strecken wie Rindomo-Schlucht (Tour 29) und Polylimnio-Wasserfälle (Tour 30) oder auch der sehr kurzen Volcano-Tour (Tour 1) zusätzlich Zeit fürs fotografieren, filmen oder einfach nur anschauen und genießen hinzurechnen.Selbstredend sind Pausen gleichfalls hinzuzurechnen wie bei allen Wanderungen üblich!Die Wanderrouten sind wirklich fast superperfekt geschildert und man kann sie demnach völlig ohne Zusatzkarte laufen (wir jedenfalls ;-) )Einzige leichte Schwierigkeit hatten wir lediglich bei Wanderung 29 bei der Parkmöglichkeit....wir suchten hier eher ein Gebäude als wie beschrieben: "moderne Kapelle" - der Wanderweg in die Schlucht hinunter zweigt jedoch (hier sogar auch beschildert) an einer kleinen, einen Meter hohen, gemauerten Mariengrotte ab! Die beschrieben Kirche Profitis Ilias sieht man beim Hinweg gar nicht, da sie oberhalb des Weges an einem Hügel liegt, Nur ein verwachsener, steiler Feldweg führt da hinauf und es gibt keinerlei Hinweisschild - wir haben sie erst gesehen als wir in die Schucht hinabliefen.Was die Schwierigkeiten z.B. von Tour 29 und 30 betrifft (2 von insgesamt 5 schwarzen Routen in dem Buch!) so ist das immer ein Problem es für jeden Menschen gerecht in Schwierigkeiten einzuordnen - Da muss man unabhängig des Beschreibungstextes auch beachten, dass beide Routen vom Verfasser "schwarz" eingestuft sind!!UND: Auf Seite 12 im Buch findet man dazu folgenden Passus: "...verlaufen oft auf steilen, schmalen Pfaden, verlangen Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und stellenweise auch Orientierungssinn" ......." besteht die Gefahr abzurutschen"......"Zuhilfenahme der Hände notwendig"......"nur von erfahrenen Bergwanderern mit entsprechend guter Kondition"......!Man muss eben ein Buch auch lesen können ;-)Für uns waren auch diese Touren völlig problemlos zu bewältigen - zumal bei Jahrzehnte langer Erfahrung in unwegsamen und hochalpinen Bereichen. Zugeben muss man aber, dass wir im heißen Julianfang letzte Woche völlig alleine in der Rindomo-Schucht unterwegs waren und auch an den oberen Wasserfällen und Seen der Polyminio, da die meisten Standardbesucher am steilen Aufstieg über dem Kadi-See abbrachen.Zur Planung/Fahrt zu den Wanderrouten benutzten wir übrigens den sehr empfehlenswerten Peloponnes Straßen-und Wanderatlas (den ich hier zuvor gerade rezensiert habe!)Fazit: Für uns ein vielfältiger und perfekter Wanderführer!
Die Wanderungen, die in diesem Wanderführer ausgesucht worden, sind tief beeindruckend. Ich kann diesen Führer nur anraten. Mehrere Wanderungen gehen durch Bachbette und sind als Schwarz/Schwierig angegeben, was mir zunächst etwas komisch vorkam. Hat such aber als gut gewählt erwiesen. Diese Wanderungen sind tatsachlich nur für trittsichere Wanderer.