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Karlheinz Schmiedel - Buchliebhaber
02.06.2023
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Paris ist das Mekka der Schönen Künste. Wer hier reüssiert, hat gewonnen. Durch den Zweiten Weltkrieg wurden diese „Weihen“ unterbrochen. Doch bald danach setzte der Zustrom von Künstlerinnen und Künstlern aus den USA wieder stark ein.Der Rezensent muss gestehen, dass ihm einige der eingangs zitierten Namen nicht bekannt waren, obwohl er zu der Zeit bereits sehr an Kunst interessiert war. Auf der anderen Seite vermisst er die Nennung von Alexander Calder, der in Paris, unterstützt von Piet Mondrian, erste Erfolge mit seinen Drahtplastiken errang.Dennoch ist die Liste mit berühmten Namen sehr lang. Sam Francis und Jackson Pollock stehen an erster Stelle. Dazu kamen Mark Tobey, Claire Falkenstein, Paul Jenkins, Elsworth Kelly, Joan Mitchell, der vor wenigen Jahren in Deutschland eine umfassende Schau gewidmet war, und andere,- alle mit bislang unbekannter, neuartiger Formensprache und Farbgebung.Der Katalog stellt 270 ausgewählte farbige Werke in ihren zeitlichen und künstlerischen Zusammenhang detailreich dar. Welch eine Fülle an Neuem und Schönen. Ein verdienstvolles Unterfangen!Karlheinz Schmiedel