Fröbels Bildungsphilosophie betont das Lernen im Spiel. Der Band zeigt ihre Aktualität in
digitalen Welten und bietet Impulse zur vertieften Auseinandersetzung mit dem Spiel als
kindlicher Ausdrucksform. Die Bildungsphilosophie Friedrich Fröbels sieht das Lernen im Spiel
als Kern der Selbsttätigkeit. Sein Ansatz wurde im 19. Jahrhundert von Pionierinnen der
Kindergartenpädagogik international verbreitet. 2023 erkannte die UNESCO die Kindergartenidee
als immaterielles Kulturerbe an. Spiel ist ein polysemischer Begriff. Der Band beleuchtet die
Bedeutung des Spiels aus verschiedenen Perspektiven und reflektiert seine Aktualität in
digitalen Welten. Historische theoretische und praktische Zugänge sowie Originaltexte aus dem
"pfv-Archiv" fördern eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Spiel als kindlicher
Ausdrucksform.