★★★★★
k.A.
12.06.2026
ean-shopping.de
Dieses Krüger Bei ist ein sehr interessantes und historisch bedeutsames Stück, das eine tolle Detailtreue aufweist. Allerdings sind die Materialien etwas weniger robust als erwartet.
★★★★★
Siegbert Gitschier
08.05.2024
amazon.de
Dieses Hörbuch, nach dem Werk von Karl May, kann ich jedem empfehlen. Eine Verfilmung genau nach dem Werk von Karl May wäre eine kulturelle Bereicherung.Mit freundlichen GrüßenSiegbert Gitschier
Der zweite Teil der Satan und Ischariot-Trilogie erschien im März 1897 als Band 21 der "Gesammelten Reiseerzählungen". Er enthält den Text "Krüger-Bei" aus dem Hausschatz, allerdings ohne das von Heinrich Keiter gestrichene Kapitel "In der Heimath", dessen Zusammenfassung May lediglich durch eine eigene ersetzte.Die Bände sind wie folgt:1. Die Felsenburg2. Krüger Bei3. Satan und IschariotDIE GESCHICHTEOld Shatterhand gelingt es die Umtriebe der Meltons zu vereiteln. Durch Papiere Meltons erfährt er von der geplanten Ermordung eines Milionenerben auf einer Reise in den Orient in den der Sohn seines Bruders und sein Bruder selbst verwickelt sind. Hier folgt eine kurze Retrospektive auf Ereignisse die die Geschichte der Familie Vogel, die später wichtig wird, betrifft. [1]Zwei Jahre nach einer Orientreise ist Old Shatterhand in Dresden und erhält überraschend Besuch von Winnetou und Franz Vogel. Old Shatterhand erhält nun weitere Informationen betreffend der Verhältnisse Vogels und kommt nicht umhin Bezüge zu den Papieren, welche er einst bei Melton fand herzustellen. Die Erben des Vermögens sind somit Franz und Martha, sollte Hunter sterben. Old Shatterhand und Winnetou reisen sofort nach Kairo, wohin die Spur des Millionenerben Hunter führt um den geplanten Mord zu verhindern, und treffen dort auf Emery Bothwell. Bei der Verfolgung Meltons begegnen wir auch Krüger-Bei, was der an sich recht dramatischen und düsteren Geschichte einige komische Momente beschert. Trotz einer wilden Verfoldungsjagd entkommen Thomas und Jonathan Melton jedoch.KOMMENTARAuch hier finden wir wieder einige altbekannte Motive. Überhaupt greift er ja gern seine zuvor gut ausgearbeiteten Konzepte in späteren Geschichten in abgewandelter Form immer gern wieder auf. Dennoch ! Er versteht es in seiner kaum nachzuahmenden Weise dem Leser jene damals in Deutschland noch weitgehend unbekannte Welt in prächtigen Farben, spannend und detailiert zu erschliessen. Das er grosszügig übertrieben oder fabuliert hat, mag man verzeihen.Das interessante dabei ist, das man immer wieder neue Facetten im kleinen einzelner Romane, wie auch im Zusammenhang des Mayschen Gesamtwerkes finden kann.Sympatisch ist vor allen Dingen, daß anders als in heutigen Romanen, die meisten Herausforderungen auch ohne die Anwendung von Brachialgewalt gelöst werden können.Menchlichkeit und Achtung vor den Mitmenschen sind immer oberstes Gebot.WISSENSWERTESDas nach der Durchkreuzung von Meltons Plänen im Manuskript folgende Teilstück "In der Heimath" war damals von Heinrich Keiter ersatzlos gestrichen worden, und auch Karl May verzichtete darauf, es wieder in die Buchausgabe aufzunehmen. Stattdessen gibt der Ich-Erzähler eine Art Zeitrafferwiedergabe: Früher nahm der Ich-Erzähler zwei arme, musisch begabte Teenager unter seine Fittiche und ermöglichte ihnen in Dresden eine Ausbildung.Franz Vogel wurde Violinist und seine Schwester Martha Sängerin. Als der Ich-Erzähler wieder einmal nach der Residenz fuhr, um die Geschwister zu besuchen, lernte er den Ölmillionär Konrad Werner kennen, der ihm für eine frühere Rettung dankbar war. Dieser verliebt sich heftig in Martha, heiratet sie und zieht mit ihr wieder in die USA.Danach schließt die Handlung wieder an die Felsenburg-Geschichte an: Old Shatterhand trifft in San Francisco überraschend auf die unglückliche Martha und ihre Familie. Er kann ihr aber nicht helfen. [Karl-May Wiki]
★★★★★
Basileus Bibliophilos
08.05.2024
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"Krüger Bei" ist der Titel des zweiten Bandes der von Karl May im Jahre 1897 geschriebenen, spannenden Trilogie "Satan und Ischariot" und verweist auf die Verlagerung des Geschehens nach Nordafrika. Nachdem im ersten Teile die Felsenburg "Almaden alto" erreicht wurde, beginnt der zweite Teil in seinen ersten fünf Kapiteln mit der Eroberung des Quecksilberbergwerkes durch einen verborgenen Stollen hindurch und der Befreiung der verschleppten deutschen Einwanderer. Der haupttätige Verbrecher Harry Melton wird gefasst und an einen Indianerstamm ausgeliefert, dessen Häuptling "Listige Schlange" sich an ihm zu rächen wünscht; zwei Mitübeltäter werden von einem liebeskranken Kraftmenschen erwürgt.Nach dem fünften Kapitel hätte das Buch theoretisch am Ende angelangt sein mögen, und das war es ursprünglich auch, bis es um die Erzählungen "Oil Swamp" und "Die Jagd auf den Miliionendieb" erweitert wurde. So verlegt die Familie Melton, die noch aus Bruder und Neffe des Harry besteht, ihren Wirkungskreis nach außerhalb Nordamerikas. Die Ereignisse nehmen dadurch einen (streng genommen eher absurden) weiteren Verlauf, der über Dresden ("Winnetou in Dresden" (des Kapitels Name!), womit May den unglaubwürdigen "Beweis" dafür zu erbringen suchte, dass er "wirklich" Old Shatterhand sei) bis nach Tunesien führt, wo Winnetou und Old Shatterhand neben dem "Herrscher der Heerscharen", nämlich dem deutschstämmigen Obristen "Krüger Bei", auch der kaltblütige Brite Sir Emery Bothwell (der "Pehlewân Bei" aus dem "Sand des Verderbens") mit Witz und Schusskraft beistehen. Nachdem im ersten Buche Harry Melton als "Satan" eingeführt wurde, wird nun im zwölften Kapitel dessen Bruder Thomas Melton als ihm ebenbürtiger "(Judas) Ischariot" dargestellt, sodass die Titel gebenden Figuren vollzählig sind.Die schön erzählte, spannende und kampfgeladene Verfolgung der "Bösen" bleibt noch ohne den gewünschten Erfolg, welcher erst im dritten Bande der Trilogie eintrifft. Unbedingt dranbleiben!