1914 meldete sich Fritz Rümmelein mit knapp 19 Jahren als Kriegsfreiwilliger und erlebte den
Ersten Weltkrieg an vorderster Front hautnah mit. Seine Aufzeichnungen sind ein einzigartiges
Dokument der Zeitgeschichte. Denn Rümmelein hielt seine Erlebnisse kontinuierlich in Wort und
Bild fest. Mit mehr als 1000 Fotos Tagebucheinträgen und Feldpostbriefen ist auf
beeindruckende Weise dokumentiert was es bedeutete die »Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts «
mitzuerleben. Als Verdun-Veteran und Teilnehmer vieler weiterer großer Schlachten an der
Westfront wurde ihm die höchste Tapferkeitsmedaille für Offiziere verliehen. Doch den Frieden
durfte Fritz Rümmelein nicht mehr miterleben. Er starb nur eine Woche vor dem Waffenstillstand.
Dank der historisch fundierten Bearbeitung seiner Aufzeichnungen wird der Erste Weltkrieg
sowohl in seiner Gesamtheit als auch als Einzelschicksal greifbar.