Während der dritte Doktor noch schnell im Alleingang eine Diktatur auf einem entfernten Planeten beendet, so wird er nach seiner Rückkehr zur Erde von Brigadier Lethbridge-Stewart aufgrund eines Hilferufs eines Militärveteranen an einen kleinen Ort in der Grafschaft Suffolk "abkommandiert", in dem sich auf einem stillgelegten Flugplatz so etwas wie paramilitärische Aktivitäten abspielen, die den Dorfbewohnern unheimlich sind, zumal der letzte Weltkrieg noch in vielen Köpfen präsent ist.Der Doktor reist mit seiner Begleiterin Jo Grant an den Schauplatz der Ereignisse, wo plötzlich Dorfbewohner verschwinden oder sich seltsam dauerlächelnd benehmen. Dahinter steckt eine außerirdische Invasion von krabbenspinnenartigen Monstrostitäten, die menschliche Körper als Wirte übernehmen und deren Heimatwelt im Sterben liegt. Die Anführerin erhält dabei eine überraschende Unterstützung, die dem Doktor gar nicht gefallen dürfte.Mit ein paar ekelgruseligen Zutaten erzählt Mark Gatiss, den Dr. Who-Fans nicht erst seit der Weihnachtsepisode 2017 kennen, eine klassische Invasions-Geschichte im Ambiente der frühen 70er Jahre mit der in Deutschland relativ unbekannten Verkörperung des Doktors durch Jon Pertwee. Mark Gatiss hat bereits mit etlichen tollen Drehbüchern für die Doktoren 9 bis 12 unter Beweis gestellt, dass er fesselnde Geschichten erzählen kann und so verwundert es nicht, dass auch das vorliegende Werk zur exzellenten Unterhaltung beiträgt. Vom Stil her anders, als die Doktoren der "Neuzeit", eher ernster, seriöser, weniger Schniggeldischnick, dafür düsterer und unheimlicher, aber auch jede Menge Action und Außerirdische.