Ich habe vor ein paar jahren (etwa mit 13) mit diesen Etüden angefangen und es hat mir sehr viel Spaß diese zu spielen. Es sind immer nur acht Takte, aber diese sind sehr effektiv und beschäftigen sich immer mit einem Thema (z.B. schneller Läufe, die besonders den vierten und fünften Finger herausfordern, Oktavenspiel, etc.). Sie bis zur Perfektion zu spielen hat mir Spaß gebracht. Sie sind nicht unbedingt fürs Konzert geeignet wie Etüden von Liszt, Schumann oder Chopin, aber um das eigene Spiel zu verbessern erachte ich sie als sehr sinnvoll! Nur drei Sterne, weil sie teilweise recht langweilig sind und melodisch nicht besonders zugänglich, jedoch schnell Erfolge zu verzeichnen sind.
Czerny Opus 821 EP160 kurze ÜbungenDa gab es einen bekannten Pianisten der spielte nur allzu oft mit den Gedanken das Grab von Czerny zu schänden.Nirgends zeigt sich besser der Einfluss von Czerny, auch nach Jahrzehnten nach seinem Tod quälte er mit seinen Etüden junge Klavierspieler.Verständlich wenn man die ersten Anmerkungen in diesem Notenheft ließt: „Jede Nummer ist wenigstens achtmal nacheinander ununterbrochen im Tempo zu üben.Der große Klaviervirtuose Liszt war einer der ersten der diese Etüden spielte, denn Czerny war sein Lehrer.160 kurze Übungen auf 75 Seiten.Czernys Stücke sind nicht zum Vortrag gedacht, doch als Übungen sind sie perfekt.Es sind kurzweilige Stücke zu jeden Bereichen des Klavierspiels, von Trillern über Akkorde zu chromatischen Tonleitern. Und sie sind auch noch angenehm anzuhören.Jeden Tag ein Happen Czerny müsste das Klavierspiel verbessern.Schwierigkeitsgrad: 2 (auf einer Skala von 1-6, wobei 1 der Flohwalzer und 6 Rachmaninoffs schlimmste Gedanken sind)Andere Komponisten, die Etüden veröffentlicht haben sind: Bella Bartok (z.B. Mikrokosmos) und Burgmüller.
"Die musikalische Form der Prügelstrafe." (Danke für diesen Satz, Herr Feuerstein.) Seit Generationen erfolgreich eingesetzt, um möglichst vielen Menschen die Freude am Klavierspiel gründlich auszutreiben.