Die 'Wieland-Studien' widmen sich Leben Werk Umfeld und Wirkungsgeschichte des Dichters und
Schriftstellers Christoph Martin Wieland (1733-1813). Band 12 der 'Wieland-Studien'
präsentiert Beiträge aus dem Wielandjahr 2022. Das Jubiläumsjahr erinnert an Christoph Martin
Wielands Ankunft in Weimar vor 250 Jahren die Weimars Aufstieg zum literarischen und
kulturellen Zentrum des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts markiert. Die Beiträge
widmen sich dabei vielfältigen weltanschaulichen Themen wie z. B. Wielands Verhältnis zu
Philosophie und Religion oder seinen Überlegungen zur gesellschaftlichen Verfasstheit. Auch
kommen Wielands Singspiel 'Aurora' das erstmals seit 250 Jahren wieder in Weimar aufgeführt
wurde und damit verbunden seine singspieltheoretischen Überlegungen in den Blick sowie
Wielands Beziehungen zu seinen Verlegern und die buchkünstlerische Gestaltung seiner Werke. Die
Jubiläumsbeiträge ergänzen Aufsätze die Wielands Beschäftigung mit dem Tod beleuchten den
Spuren Heliodors und Xenophons in der 'Geschichte des Agathon' nachgehen und über das
Belangloswerden des Religiösen im 18. Jahrhundert nachdenken. Die Aufmerksamkeit richtet sich
zudem auf eine Übersetzung Wielands aus dem Italienischen im Teutschen Merkur sowie dessen
Herausgeberpraxis. Nachträge zu 'Wielands Briefwechsel' Berichte und Dokumente sowie die
Fortsetzung der La Roche- und der Wieland-Bibliographie bilden den Abschluß des Bandes.