★★★★★
k.A.
13.05.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist eine faszinierende und tiefgründige Erkundung der Welt von Haruki Murakami und bietet eine wirklich inspirierende Perspektive. Ich habe die Geschichte mit großem Interesse verfolgt und bin absolut begeistert.
★★★★★
k.A.
13.05.2026
ean-shopping.de
Das Buch hat einen gewissen Abnutzungsgrad, die Seiten fühlen sich etwas weicher an als bei einem neuen Exemplar. Die Bindung hält die Seiten noch zusammen, aber an einigen Stellen ist die Buchdecke leicht eingedrückt. Beim Durchblättern fiel mir auf, dass der Text gut lesbar ist, auch wenn die Papierqualität nicht sehr fein ist. Ich habe es für das Lesen an einem ruhigen Abend genutzt.
Wenngleich manch ein Leser offenbar Schwierigkeiten mit „mangelnder Spannung“ oder „aus der Zeit gefallener Thematik“ zu haben scheint: Weder an dem einen noch an dem anderen fehlt es in Murakamis Geschichten, die eine erzählerische Perle nach der anderen darstellen.Ja, man fragt sich wirklich von Jahr zu Jahr mehr, warum dieser großartige Autor immer noch keinen Nobelpreis erhalten hat. Meisterhaft, wie sich in „Drive my car“ auf quasi engstem Raum zwei Leben begegnen und sich („nur“) in Gesprächen und Rückerinnerungen Facetten eines Lebens auftun, denen der Leser mit Zuneigung gegenübersteht.Die in „Yesterday“ den Rahmen bildende „Japanisierung“ des englischen Textes ist gleichsam augenzwinkernd/witzig wie auch philosophisch tiefgründig. So wie Murakamis Aussagen über Musik sowieso immer voller Hinweise auf Lebenssituationen sind. Vermutlich - aber nicht ausgesprochen - auch auf seine eigenen…natürlich gespiegelt und nicht Eins zu Eins wiedergegeben.In wunderbarer Sprache geschrieben! Eine Labsal zu lesen (sowieso nach gewissen den vor allem nordeuropäischen Raum überschwemmenden Blut-Thrillern gewisser Doppelautoren, die ich zuvor gelesen hatte)! Zwar konnte ich mangels Sprachkenntnissen die japanische Orignalversion nicht lesen, aber die wieder einmal von Ursula Gräfe ins Deutsche übersetzte Version scheint alle Feinheiten der japanischen Sprache in Hochform ins Deutsche zu transponieren.Gebt Murakami endlich den Nobelpreis!
★★★★★
Bernd Alexander Schmidt
13.04.2024
amazon.de
Schade!Ich bin ein wirklich sehr großer Fan seit der ersten Stunde, also noch Ende des letzten Jahrtausends die Schafsjagd gefunden und für immer treu geblieben, leider aber sind diese Kurzgeschichten eher schwach:Allgemein habe ich manchmal das Gefühl, dass uns da ab und zu das Geld aus der Tasche gezogen werden soll, zum Beispiel bei den teilweise 60Seiten-Büchern zum vollen Preis oder wenn eine Ermordung in zwei Büchern erscheint, früher bekam man zB beim Aufziehvogel viel mehr Seiten in „einem“ Buch!Natürlich verzeiht man dem großartigen Murakami Haruki, die Japaner nennen den Nachnamen stets zuerst, außerdem betont er selbst im Nachnamen die zweite Silbe, also das RA und nicht das KA, kann man in seinen Radioshows nachhören, jedenfalls verzeiht man dem genialen Japaner gerne!... aber diese Kurzgeschichten sind leider Mittelmaß!Schon noch vier Sterne würdig, teilweise blitzt ein Witz auf, wie er bei Haruki Murakami selten zu finden ist, wenn gegen Ende eines Textes eine (Verständnis-) Aufgabe zum Inhalt gestellt wird, oder wenn er erklärt, dass er von seinem ersten Gedichtsband nur 500 Exemplare im Selbstdruck produziert hat, davon nur 300 verkauft und den Rest verschenkt hat, danach wurde er berühmt und dann die Feststellung: plötzlich wurden die seltenen Exemplare so wertvoll, wenn ich da heute noch welche hätte, könnte ich reich sein!Die Geschichte über eine wirklich gar nicht schöne Frau ist sensationell und versöhnt nach den anfangs schwachen Geschichten!Da werf ich mich weg vor Lachen, das ist schon extrem gut, ach, vielleicht sollte ich doch fünf Sterne geben... aber mit denen, die man liebt, geht man ja immer hart ins GerichtFür Neueinsteiger eher ungeeignet, Leute, startet besser mit Kafka oder den neuen Aufziehvogelchroniken,auch alle anderen Kurzgeschichten-Sammlungen sind zum Einstieg besser geeignet, Männer ohne Frauen ist genial ....ich freu mich jedenfalls schon auf sein nächstes Buch und hoffe weiter auf den schwedischen Preis!