★★★★★
k.A.
26.07.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist eine wirklich spannende und tiefgründige Auseinandersetzung mit unserer Beziehung zur Erde und den Auswirkungen unseres Konsums. Ich habe es sehr begeistert und empfehle es jedem, der sich für dieses Thema interessiert.
★★★★★
k.A.
26.07.2026
ean-shopping.de
Tolle Geschichte
★★★★★
Fuchs Werner T. Dr
14.04.2024
amazon.de
Traurig endende Geschichten kommen beim Publikum schlechter an als solche mit einem Happy End. Es sei denn, sie enthalten Elemente, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zulassen. Mein Musterbeispiel für diese dramaturgischen Gestaltung ist „Forrest Gump“. Denn obwohl Jenny kurz nach der Hochzeit stirbt, gibt die Schlussszene mit dem gemeinsamen Sohn Hoffnung.Hoffnung, unsere Erde sei noch zu retten, soll wohl auch das letzte Bild in diesem Buch vermitteln. Denn es zeigt die erste Aufnahme unseres Lebensraumes aus einer Distanz von rund 1.6 Millionen Kilometern. Auf der Blue Marble erkennt der Betrachter Nord- und Mittelamerika sowie dazwischen die türkisfarbenen Gewässer der Karibik. Daran zu erinnern, dass nur wir ein Happy End bewirken können, erübrigt sich eigentlich nach dem Zuklappen dieses besonderen Bildbandes.Da unser Unbewusstes kein Liebhaber von Zahlen und Statistiken ist, müssen Erfahrungen und Bilder her, um gewohnte Verhaltensmuster aufzubrechen. Das ist auch der Ansatz dieses Vorher-Nachher-Buches. Man muss schon ziemlich abgebrüht oder ein professioneller Verdränger sein, um die Zerstörung unseres Lebensraums emotionslos zur Kenntnis zu nehmen.Die Satelliten- und Luftaufnahmen werden einander so gegenübergestellt, dass die Veränderungen augenscheinlich sind. Die fortschreitende Zerstörung ist wohl für die meisten Betrachter nichts Neues. Aber wahrscheinlich werde ich nicht der einzige sein, den die kurze Zeitdauer überrascht. Bei vielen Gegenüberstellungen sind es nur zwei oder drei Jahrzehnte. Manchmal sogar nur wenige Jahre.Entziehen kann sich dem „Vorher-Nachdem-Schock“ kaum jemand. Denn Benjamin Grant und Timothy Dougherty decken inhaltlich die Zivilisationen auf dem ganzen Planeten ab. Urbanisierung, Transportwesen, Konsum, Wasser, Land, Rohstoffe, Natur und Mensch. So lauten die Unterkapitel der drei Teile.Um dem letzten Bild nicht die ganze Bürde eines Hoffnungsträgers aufzuladen, gibt es schon vorher textliche und visuelle Hinweise, was wir besser machen könnten. Allerdings braucht es für die Entzifferung der Bildlegenden Adleraugen oder eine gut angepasste Leserbrille.Mein Fazit: Wer sich in eine fröhliche Stimmung versetzen will, sollte nicht unbedingt zu diesem Bildband greifen. Oder wenigstens gleich mit der Betrachtung des letzten Bildes beginnen. Aber weil es auch an der heutigen Spaßgesellschaft liegt, dass unser Lebensraum in akuter Gefahr ist, darf man aus dem „Ich bin immer so gut drauf-Hamsterrad“ auch mal aussteigen. Zum Beispiel mit diesem schön gestalteten und gedruckten Bildband.
Bilder sind uns näher als Worte, Texte oder Statistiken. Wir träumen in Bildern und auch Märchen nutzen die Bildhafte Sprache.Dieses Buch hier ist aber kein Märchen, sondern zeigt mir in verständlicher und äußerst beeindruckender "Sprache", wie sich die Welt entwickelt (hat).Eine Buchseite ist etwa nochmals 8 cm breiter als eine DinA4-Seite. Jede Sequenz erhält mindestens eine bis vier Doppelseiten und einen kleinen Erläuterungstext.Das Buch ist in 3 Kapitel aufgeteilt:Zivilisation (Stadtentwicklung, Parks/Strände/Veranstaltungsorte zu unterschiedlichen Jahreszeiten, Slums, Flughäfen, Häfen, Kanäle, Autobahnen, Fußballstation leer und besucht, Prozess über Jahre einer Kläranlage,...),Ressourcen (Bewässerung von Feldern, Salzteiche, Windparks, Austrocknung des Aralsees oder von Stauseen, Urwaldrodung, Waldbrände, Tulpenblüte in Holland, Gewächshäuser, Solarkraftwerke, Tesla Gigafactory, Dammbrüche, Fracking,...)und Reaktionen (Hurrikan, Korallenbleiche, Buschbrände, Überschwemmungen, Gletscherschmelze, Lockdown, Entsalzungsanlage, Nullenergie-Projekte, Afrikas grüne Mauer,...).
Eindrückliche Fotos dominieren das Buch, wenig aber inhaltsreicher Text v