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k.A.
01.07.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch bietet eine faszinierende und tiefgehende Darstellung der Vorgeschichte einer malignen Erkrankung und der zugrundeliegenden Hypothese, die ich sehr spannend fand. Es ist eine äußerst lohnende Lektüre für alle, die sich für dieses komplexe Thema interessieren.
Frau Dr. Waltraut Fryda ist in der komplementärmedizinischen Ärzteschaft eine anerkannte Größe (leider 2009 verstorben).Ihr gemäß ist Krebs die Folge eines Glucose-Verwertungsproblems und damit eine Stoffwechselkrankheit.Durch Dauerstress habe der Körper nicht mehr genügend Adrenalin, um Zucker in den Zellen abzubauen. Stress führe zur Erschöpfung des adrenalinproduzierenden Systems; und die Folge mangelnder Adrenalinausschüttung sei eine Verlangsamung des Stoffwechsels mit Nachlassen der Muskeltätigkeit und Sauerstoffversorgung des Gewebes. Dies könne zu Abwehrreaktionen des vagotonen oder lymphatischen Typs führen und schließlich auch zum Versiegen der Bildung von glykogenolytischen Ersatz-Hormonen und damit zur unkontrollierten Zellteilung. Fryda glaubte, dass dieser Prozess prinzipiell umkehrbar sei.Ihre Therapie umfasste Stressabbau, eine spezielle Krebsdiät, orthomolekulare Nahrungsergänzungsmittel und rechtsdrehende Milchsäure zur “Entsäuerung” des Gewebes. Leider ist es der Autorin (so, wie sie selbst schreibt) nicht mehr gelungen, Forschungsgelder zur Evaluation ihrer Hypothesen zu generieren. Letztere werden bekanntlich meist von der Pharma-Industrie zur Verfügung gestellt, die sich in diesem Fall vermutlich nicht ausreichend "Gewinn" versprochen hat. Das diskreditiert aber nicht die Hypothese der Autorin!Diesen Behandlungsansatz von Fryda gilt es in der Krebstherapie prüfend einzubeziehen und den (von Krebs) betroffenen Patienten zumindest vorzustellen und ihnen zur Entscheidung anzubieten! Es ist eine Tragödie, dass die Schulmedizin derartige komplementärmedizinische Ansätze zum Nachteil vieler Patienten blockiert.Dieses Buch gibt interessierten Lesern eine erweiterte Chance! Das Preisleistungs-Verhältnis ist sehr gut! Ganz besonders unter der Berücksichtigung, dass hier Betroffenen nachvollziehbare Empfehlungen zur Stärkung der eigenen Gesundheit gegeben werden, die für sich genommen ohne jegliches Risiko sind!Wie man (so, wie von einzelnen AMAZON-Lesern auf dieser Plattform behauptet) die Qualität dieses Fachbuches an der Seitenzahl (100 Seiten) bemessen wird, ist für mich völlig unverständlich unter der Bedrohung dieser Erkrankung!Insofern eine unbedingte Kaufempfehlung!
Ich finde es interessant, eine Reihe von kleinen Büchern zu lesen, die bei dem Thema Krebs, einer schweren Erkrankung, nicht gerade auf dem breiten Feld des mainstreams zu orten sind.Ich bin kein Mediziner, oder Chemiker. Mir steht kein Labor zur Verfügung, um die Hypothesen zu überprüfen, aber bei den Fallschilderungen, denke ich an die ein- oder andere Patientin, die ich im Laufe meines Lebens kennengelernt habe und stelle fest dass manche der beschriebenen Merkmale hier vorlagen. Z.B. erheblicher Stress über viele Jahre. Störungen des endokrinen Systems und daraus entstehende Auswirkungen.Soweit ich das erkennen kann, ist die Autorin nicht in einer Uni tätig gewesen. Das ist einerseits schade, denn in einem solchen Rahmen wäre es vielleicht möglich gewesen, ihre Hypothese zu überprüfen. Wenn man an die Entstehung wichtiger Erfindungen oder Entdeckungen denkt, dann sind es ganz oft Einzeltäter, die in ihrer Werkstatt vor sich hin geforscht haben, ich denke an jemanden wie Nikola Tesla, Viktor Schauberger oder Carl Benz.Das Buch ist über 30 Jahre alt, und vor einigen Jahren noch einmal überarbeitet und ergänzt worden.Es ist der Autorin offensichtlich wichtig, einer jüngeren Generation noch einmal die Chance zu geben, sich mit ihren Überlegungen auseinander zu setzen. Ich wünsche ihr, dass ein junger Medizinstudent, oder auch eine Gruppe, sich an die Arbeit macht, ihre Adrenalin- Erschöpfungsthese, zu be- oder zu widerlegen.