★★★★★
k.A.
08.07.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist eine faszinierende und sehr gut recherchierte Darstellung der Geschichte von Atlantis und der Sintflut, die mich tief in die Mythologie hineinzieht. Die Darstellung ist spannend und die Informationen sind sehr anschaulich aufbereitet.
★★★★★
k.A.
08.07.2026
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Das Buch ist in einem akzeptablen Zustand. Der Druck ist lesbar und die Bindung hält das Buch zusammen. Es eignet sich für den normalen Lesefluss.
Wenn von Europa gesprochen wird, dann wird im allgemeinen West- oder Mitteleuropa gemeint inklusive ein paar beliebte Urlaubsländer. Wenn von den ersten Hochkulturen gesprochen wird, dann geht es um den Nahen Osten oder Nordafrika - aber was war dazwischen?In diesem Buch geht es um Südosteuropa, das nicht von der Eiszeit betroffen war und das noch keine Wasserstrasse namens Bosborus von Kleinasien trennte. Hier wird dargelegt, welche Möglichkeiten Menschen ergriffen, die nicht von der Härte der Eiszeit eingeschränkt wurden. Archäologische Beweise wurden gefunden - und das nicht erst kürzlich - die eine Urform der Schrift zu Tage förderten, die viel älter ist als die aus Babylon.Erst die Schmelzwasser der letzten grossen Eiszeit liessen den Meeresspiegel weltweit so hoch ansteigen, dass Engalnd zu dem Insel-Europa wurde wie wir es heute kennen oder dass sich die salinen Wassermassen des Mittelmeers einen Weg zum Schwarzen Meer bahnten, das damals noch ein Süsswassersee war. Die gewaltige Überschwemmung riss eine bis dahin unentdeckte Hochkultur mit sich, deren Spuren sich aber bei genauerem Hinsehen immer noch finden lassen - und das nicht zu knapp. Ohne utopische Vermutungen, sondern basierend auf wissenschaftlichen Fakten, wird in diesem Buch erläutert, was damals am Schwarzen Meer geschah, als ein sintflutartiger Wassereinbruch einen Teil einer fast vergessenen Hochkultur mit sich riss. Es ist die älteste Hochkultur der Menschheit, die bisher entdeckt wurde.
Guter Einblick in die -mittlerweile gefestigte- Theorie einer Sintflut im Raum des Schwarzen Meeres. Wer sich für die Thematik interessiert, sollte es lesen und sich auch das Buch von Pitman/Ryan Sintflut (Amazon oder über die Landesbibliotheken) bestellen und lesen.Es festigt jedenfalls meine Meinung, dass hier etwas Licht in die Zeitgeschichte gebracht wird, in der man die Anfänge der Zivlisation vermuten kann - und die vielleicht auch sehr viel früher beginnt, als die Forschung bislang glaubt/e.Denn... an ALLEN Küsten der Welt stiegen die Meeresspiegel nach dem Höhepunkt der letzten Eiszeit. Und... wie heute lagen wohl die meisten Hauptstädte und Siedlungsgebiete der Menschheit an den Küsten, die aber durch den Anstieg des Meeresspiegels heute rund 100 m unter Wasser liegen.Da kommt einem mehr als EIN Gedanke an sehr viele untergegangene "Atlantis"standorte und eine Erklärung dafür, dass wirklich alle Kulturen Flutsagas in ihren Sagen und Legenden überliefern.Dieses Buch hier mag einen Einstieg in diese Gedankenwelten bieten, auch wenn es sich hauptsächlich auf den Schwarzmeerraum bezieht.
Bei den Themen "Sintflut" oder "Atlantis" hat man es oft mit religiösen Fundamentalisten, Möchtegern-Historikern oder gar Verschwörungstheoretikern zu tun, die ohne wissenschaftliche Grundlagen ihre "Denkmodelle" verbreiten. Ganz anders bei dem vorliegenden Buch. Wissenschaftlich "quer" gedacht, undogmatisch, fundiert. Da haben die beiden Autoren nicht nur viel gelesen (viele Literaturhinweise), sie haben auch logische Schlussfolgerungen gezogen, an denen die akademisch geschulten Fachwissenschaftler nur schwer vorbei kommen. Denen obliegt es nun, die aufgestellten Hypothesen durch entsprechende archäologische Untersuchungen zu verifizieren. Und wer weiß, vielleicht haben die beiden Autoren ein neues frühgeschichtliches Tor geöffnet? Für meine Begriffe hätte das eine oder andere Kapitel noch ausführlicher beschrieben werden können; so kommt manches etwas knapp, zuweilen auch spröde daher. Der Gesamteindruck ist aber durchweg positiv. Endlich mal ein ernst zu nehmendes Buch zu diesen Themen ohne effekthascherischen Ballast.