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k.A.
14.06.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist eine wunderbare und sehr inspirierende Lektüre, die die besondere Verantwortung und die tiefe emotionale Verbindung beim Übergang eines Kindes in ein neues Zuhause hervorragend beleuchtet. Ich empfehle es jedem, der sich mit diesen wichtigen Themen auseinandersetzt.
★★★★★
k.A.
14.06.2026
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Dieses Buch ist eine wunderbare Bereicherung für alle, die sich für die Entwicklung von Kindern interessieren; es bietet wertvolle Einblicke und eine sehr positive Perspektive.
★★★★★
k.A.
14.06.2026
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Das Buch ist in Ordnung. Die Papierqualität ist akzeptabel und der Druck ist lesbar. Die Aufmachung wirkt solide, sodass wir es für den Gebrauch im Haushalt behalten können. Die Gestaltung ist funktional für den Lernzweck.
Dr. Bettina Bonus schrieb "Mit den Augen eines Kindes sehen lernen" als den ersten Band einer Reihe zur "speziellen heilenden Pädagogik für frühtraumatisierte, hochproblematische Pflege- und Adoptivkinder". Das Zielpublikum beschränkt sich hierbei nicht auf zukünftige Adoptiv- oder Pflegeeltern. Bonus verfügt über jahrelange Berufserfahrung als Pädagogin, Hilfsärztin und Betreuerin von Adoptiv- und Pflegefamilien. Während dem Lesen des Buches wird schnell klar, dass Dr. Bettina Bonus- selbst Pflegemutter- dem Thema ihre ganze Hingabe widmet. Sie schreibt nicht als Wissenschaftlerin, sondern als Mensch und Mutter. Dem Leser wird es ermöglicht, sich in die Kinder hinein zu fühlen, aus deren Sicht das Buch geschrieben wurde.Während ich das Buch lese, zieht meine Kindheit an mir vorbei. Die vielen unverständlichen "Eskapaden" meiner Schwester, die wie ich adoptiert wurde ergeben plötzlich einen Sinn und mir wird schmerzlich bewusst, wie wenig Verständnis die Gesellschaft den speziellen Nöten und Bedürfnissen von frühtraumatisierten Kindern entgegen bringt.Es beginnt bei den Eltern, die mit den Verhaltensauffälligkeiten ihrer Adoptiv- oder Pflegekinder vollkommen überfordert sind. Oftmals liegen zwischen der Realität und dem gehegten Bild einer idyllischen Familie Welten. Liebe, ein geborgenes Zuhause und unerschütterliche Loyalität zum Kind stellen ein lebensnotwendiges Fundament für die frühtraumatisierten Kinder dar. Den Eltern fehlt jedoch oft das Bewusstsein, dass sie mit den Maßstäben der "normalen" Erziehung schnell an ihre Grenzen stoßen. Das Buch sensibilisiert für die unvorstellbaren Ängste, die Adoptiv- und Pflegekinder durchstehen und erklärt, wie auch die scheinbar unauffälligen Kinder innerlich größte Leiden durchstehen müssen.Leider ist es so, dass auch im institutionellen Rahmen die Bedürfnisse der Kleinsten stark vernachlässigt werden. So entsteht beispielsweise nach der Trennung von der leiblichen Mutter für Adoptivkinder eine unglaublich hektische und verwirrende Tortur in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Das Baby, dessen gesamte Welt durch die Trennung von der leiblichen Mutter zerstört wurde, kann durch viele Wechsel beim Personal keine Bezugsperson finden. Findet es doch eine, so ist dieser Bund nur von kurzer Dauer und die Trennung bedeutet erneut einen enormen Verlust. Ein viel früherer Aufenthalt bei Pflege- oder Adoptiveltern und das Lindern der Schmerzen wird jedoch durch administrative und gesetzliche Rahmenbedingungen verhindert. In Kapitel 11 zeigt die Autorin an unzähligen weiteren Beispielen, wie dieses fehlende Bewusstsein in Institutionen und Gesellschaft für die Kinder zusätzliche Traumatisierungen zur Folge hat.Es mag pathetisch klingen aber ich halte dieses Buch für eine Pflichtlektüre für adoptionswillige Eltern oder solche, die über die Aufnahme von Pflegekindern nachdenken. Auch wenn viele Eltern mit den besten Absichten eine Adoption anstreben, ist es eine enorme Verantwortung. Ohne das Bewusstsein für die Erfahrungen der Kinder ist es sehr schwer, dieser Aufgabe gerecht zu werden.Das Buch empfehle ich darüber hinaus AUSNAHMSLOS JEDEM, der in irgend einer Weise mit Pflegeeltern, Pflegekindern, Adoptiveltern oder Adoptierten in Kontakt steht. Mir selbst hilft es, über eigene Verhaltensweisen und meine Gefühlswelt zu reflektieren, die ich in vielerlei Hinsicht selbst nie verstehen konnte.Der Autorin gilt mein aufrichtiger Dank und ich spreche ihr für ihr hingabevolles Engagement meine vollste Bewunderung aus!
...werden meist falsch verstanden, weil die Erwachsenen nie gelernt haben, mit den Augen des Kindes zu sehen. Als Kinderpsychologe mit 35 Jahren Erfahrung kann ich nur bestätigen, was in diesem Buch nachzulesen ist. Wenn Pflegekinder schwierig sind, gibt es dafür gute Gründe und alle Erklärungen wie schlechter Charakter, soziale Verhaltensstörung oder schlechte Gene greifen viel zu kurz. Wenn man einen Baum dreimal verpflanzt, geht er ein und selbiges gilt für Kinder. Pflegekinder erleben oft mehrere Trennungen und halten das immer schlechter aus. Von der Mutter kommen sie zur Oma, dann zur anderen Oma, dann greift das Jugendamt ein, erste Pflegefamilie, die gibt auf, zweite Pflegefamilie gibt auch auf, Kinderheim, dieses wird geschlossen....... und seltsam, das Kind wird immer schwieriger, obwohl ja alle versuchen, es zu disziplinieren. Dabei wurde es nur von Anfang an nicht kindgemäß behandelt: Schwangerschaft, Geburt, Schwächen der leiblichen Mutter, Schwächen des Familiensystems, problematische Kindesabnahme, Gerichtsverhandlungen, Hin und Her, Einsprüche.... es gibt so viele Möglichkeiten, wie das Kind traumatisiert werden kann und wenn es einmal schief läuft, werden die Bedürfnisse des Kindes immer weniger erfüllt und die Hilferufe des Kindes immer lauter.Bettina Bonus hat vollkommen recht: Es ist höchste Zeit hinzuschauen, was in Pflegekindern wirklich vorgeht.Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "