Ständige Erneuerung Erweiterung und rigoroser Umbau prägen die Stadt Istanbul - insbesondere
seit den 1950er Jahren. Was bedeutet eine derart rasante Urbanisierung für ihre
Einwohner_innen? Welche (neuen) Räume werden in der Megacity relevant? Verliert die Stadt als
Ort an Bedeutung und wird »just a spot«? Lisanne Riedel verbindet biographisch-narrative
Interviews mit dem sozialräumlichen Erleben und rekonstruiert urban-migrantische
Lebensgeschichten die von sozialen Aufstiegen handeln aber auch von Entfremdung und
Überforderung durch die sich stetig verändernde Umwelt.