★★★★★
k.A.
13.08.2026
ean-shopping.de
Ein sehr unterhaltsames und nachdenkliches Buch, das eine frische Perspektive auf das Leben bietet, allerdings finde ich den Abschluss etwas zu kurz.
★★★★★
k.A.
13.08.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist eine wunderbare und witzige Lektüre, die die Botschaft über den Unterschied zwischen Alt und Jung sehr charmant vermittelt. Ich habe es sehr begeistert und kann es jedem empfehlen.
Nachdem mich „Dann gehe ich jetzt, sagte die Zeit“ schon begeisterte, habe ich gespannt auf das neue Bilderbuch von Bettina Obrecht und Julie Völk gewartet. Ich wurde nicht enttäuscht. Erneut ist es der Autorin gelungen, auf poetische Art und Weise ein philosophisches Thema anzusprechen, das zu unserem Alltag gehört. In einer Zeit, in der die Gesellschaft „überaltert“ und „alt sein“ als Makel gilt, zeigt der Text anhand von Beispielen, die Kinder leicht nachvollziehen können, dass das Wesentliche immer bleibt: Die Persönlichkeit des Menschen, ganz gleich wie alt er oder sie ist. Kind, Oma, Uropa… für alle gilt: Es gibt Dinge, die sie gerne tun, Dinge, die sie traurig machen, Dinge, die ihnen nicht schmecken…Klein sein bedeutet Einschränkung und Reichtum zugleich, Alt sein ebenso. Damit ist „alt“ in diesem Buch keine Abwertung und schon gar kein Makel.Dass Kinder vollwertige Menschen sind, spricht sich zum Glück allmählich herum – aber alte Menschen werden in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend auf eine „Unzulänglichkeit“ reduziert. Und so schrecken moderne Großeltern, die sich ja keineswegs „alt“ fühlen möchten, womöglich vor dem Thema und damit vor dem Kauf dieses Buchs zurück. Völlig zu unrecht, im Gegenteil! Der Text betont die Gemeinsamkeiten von Menschen jeden Alters auf eine warmherzige, zutiefst menschliche Art und Weise. Er ist ein liebevoller, zuweilen auch humorvoller Beitrag zum Dialog, zum Verständnis zwischen den Generationen, zu einem menschlicheren Miteinander. Julie Völks zarte Illustrationen spinnen auch hier wieder fantasie- und humorvoll den Text weiter, liefern zusätzliche Anregungen. Und da Kinder die größten Philosophen sind, werden sich mit Sicherheit auch beim Vorlesen von „Wie anders ist alt“ bereichernde, verbindende Gespräche über die Generationen hinweg ergeben.