★★★★★
k.A.
29.06.2026
ean-shopping.de
Das Buch bietet einen interessanten Einblick in die Thematik der Homosexualität und behandelt wichtige Aspekte, allerdings empfand ich die Darstellung als etwas zu einseitig.
★★★★★
k.A.
29.06.2026
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Intressant!
Ein (ge)wichtiges Buch. Von einem Christen geschrieben, dessen Herz nach Wahrheit sucht!Wer sich gegen andere Menschen positionieren will, hat seine feste Meinung und rückt davon auch nicht ab. Deshalb wiederholen sich unzählige Argumente wieder und wieder.Alexander Vogt (Bundesvorsitzender der LSU) machte vor kurzem auf ein Problem aufmerksam. Die Debatte ( nicht das Umdieohrenhauen) über den Umgang mit homosexuellen Menschen wird zur Zeit nur von einer Seite geführt. Von betroffenen homosexuell empfindenen oder mitfühlenden Menschen.Menschen, die in einem christlich, gemeindlichen Kontext leben, konnten und können unbehelligt von dieser Debatte sein. Carsten Schmelzers Buch macht deutlich, dass wir homosexuelle Glaubensgeschwister unter uns haben, die von unserer Seite Ausgrenzung und Ablehnung Ihrer Person erfahren. Ich kann verstehen, dass auf Seiten homosexueller Menschen viel Emotionalität und auch Wut mitschwingt. Und ich kann verstehen, dass Christen sich in der öffentlichen Diskussion zu Unrecht diffamiert und in die Ecke gedrängt fühlen. Dies darf für uns aber nicht zur Entschuldigung für ein weiteres Ausweichen vor dringenden Fragestellungen genutzt werden. Wie können wir homosexuell empfindene Menschen vor Diskriminierung schützen? Welche Wege wollen wir gemeinsam gehen? Wenn nicht jetzt, wann dann? Ich möchte mich herzlich für dieses Werk bedanken! Und ich empfehle es allen weiter, die sich der herrschenden Angst stellen und nach gemeinsamen Wegen suchen wollen...
Carsten “Storch” Schmelzer: Homosexualität, ein Buch, das geeignet ist, sinnlose Grabenkämpfe in den Gemeinden überwinden zu helfen und weit über das Thema hinaus, zu gründlichem theologischen Denken ermutigt - absolut lesenswert.Ich vergebe 5 Sterne, weil es das beste Buch zu diesem Thema aus dem christlich-charismatischen Lager ist. Schmelzer ist es gelungen, den Gemeinden einen Leitfaden an die Hand zu geben, der zu einem an Jesus orientierten Umgang mit Homosexuellen ermutigt.Schmelzer setzt sich intensiv mit den wenigen biblischen Verweisen zu Homosexualität auseinander, ohne hier stehen zu bleiben, sondern setzt diese biblischen Stellen in Bezug zu den biblischen Grundlinien: Jesus Christus als Heiland und Erlöser, eben nicht nur für Homosexuelle, sondern für alle Hilfsbedürftigen, egal aus welchem Hintergrund. Seine grundlose Barmherzigkeit ist aber dann auch Maßstab für das Handeln der christlichen Gemeinde, der Ort in dem jeder willkommen ist, egal wie sich seine Erdlösungsbedürftigkeit äußert.Insgesamt erscheint mir zwar, dass Schmelzer die Möglichkeit der Veränderung von der sexuellen Orientierung noch zu optimistisch sieht, aber das stört im Gesamtzusammenhang des Buches überhaupt nicht, weil Schmelzer weit davon entfernt ist, hier irgendeinen Druck auf Betroffene auszuüben, sondern viel stärker den Finger auf die Wunde in den Gemeinden legt: Der lieblose, pharisäische Umgang mit Homosexuellen quer durch die Kirchengeschichte. Ich kann nur sagen: lesen!!
Achtung: Starke Diskriminierung!! Hier werden Umerziehungstherapien noch als wünschenswert angepriesen. So ein Buch sollte außerhalb von AFD-Zentralen gar nicht angeboten werden, auf tiefste Weise unempathisch, Fremdheit-schaffend, menschenverachtend. Ich habe nach einem Buch gesucht, welches Verständnis eröffnet und sensibel auf die Ängste eingeht, die konservative Menschen haben, wenn es um die (wichtige!) Veränderung der Kirche geht. Stattdessen diskriminiert und verhärtet das Buch eine homophobe Sicht auf gleichgeschlechtliche Liebe. Mich stimmt traurig, dass (auch manche Menschen in den Kommentaren) nicht mitfühlen können, was für ein riesiges Leid sie durch ihre Homo-Feindlichkeit erzeugen. Ganze Generationen wachsen mit dem Gefühl auf schlechter und falsch/ungewollt zu sein, weil sie sich verlieben und andere Menschen ihnen propagieren, dass sie damit Gott schaden. Und sie merken nicht, wie grausam und verletztend sie sind und mit ihrem Ausstoßen/Abwerten/Kleinmachen/Diskriminieren auf seelisch-gewaltvolle Weise Gottes Botschaft der Liebe entgegenwirken. Seid sanftmütig, fasst euch ein Herz, bemüht euch um Empathie, liebt selbst und lasst andere lieben! (Alternativer Vorschlag: Homosexuelle Liebe von Hans Georg Wiedemann)