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k.A.
31.05.2026
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Dieses Hörbuch der Briefe vom Weihnachtsmann ist einfach wunderbar und bringt sofort viel Freude und Weihnachtsstimmung in die Zuhörer. Ich kann es jedem empfehlen, der eine gemütliche und herzliche Geschichte sucht.
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Aleshanee @ Weltenwanderer
27.05.2024
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Auch dieses Jahr war ich wieder auf der Suche nach einem schönen Weihnachtsbuch und ich hab mich sehr gefreut, über dieses wunderschöne Büchlein gestolpert zu sein! Ich bin ja ein großer Tolkien Fan und als ich gesehen hab, dass er seinen Kindern über 20 Jahre lang "Briefe vom Weihnachtsmann" geschrieben hab, war ich sofort neugierig!Der erste Brief stammt von 1920, als das älteste seiner Kinder, John, gerade mal 3 Jahre alt ist. Der Brief fällt auch noch relativ kurz aus, aber das ändert sich im Laufe der Jahre. Sie werden länger und füllen sich mehr und mehr mit den Geschichten am Nordpol, der sprühenden und liebevoll erzählten Phantasie, die man von Tolkien kennt. Dabei geht es oft um den Polarbären, dem Helfer des "Father Christmas", der auch gerne mal einen Schabernack anstellt. Aber es gesellen sich auch recht bald Schneeelben dazu, garstige Kobolde, Schneemänner, rote Wichtel und Höhlenbären und schließlich sein Sekretär, ein Elbchen namens Ilbereth, ein wertvoller Helfer bei der wachsenden Kinderzahl! Aber auch gegen die Kobolde, die immer wieder versuchen, die vielen Geschenke und Päckchen zu stehlen, die der Weihnachtsmann mit viel Mühe und Liebe zusammenstellt.Aus jedem der Briefe spricht sehr viel Wärme und die Lust, Geschichten zu erzählen, die Tolkien jedes Jahr an alle seine Kinder weitergibt, bis endlich auch die jüngste Tochter im Jahr 1943 14 Jahre alt ist. In den letzten Briefen merkt man schon den Einfluss des Krieges und wie er versucht, den Kindern in wenigen Worten zu zeigen, wie sehr andere Menschen leiden und "Geschenke" nötiger haben.Witzige, phantastische und bewegende Briefe, die eine wunderschöne Einstimmung in der Vorweihnachtszeit und auch zum Vorlesen bestens geeignet sind.Besonders schön fand ich, dass die Briefe, Umschläge und die zahlreichen Bilder abgedruckt sind bei denen man spürt, mit wie viel Liebe sie geschrieben und gezeichnet worden sind. Schon alleine die Briefmarke vom Nordpol auf dem Kuvert ist klassisch, aber auch die zittrige Schrift, weil es im Norden so kalt ist und die wunderschöne Gestaltung der Briefe und der detaillierten Zeichnungen - das alleine war für die Kleinen sicher schon ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk!4.5 Sterne© AleshaneeWeltenwanderer
Wer würde sich nicht J.R.R. Tolkien als Vater wünschen? Oder sogar als Father Christmas? In diesem Taschenbuch-Kompendium sind Abbildungen von Zeichnungen und Briefen zusammengetragen, die Tolkien seinen Kindern zwischen 1920 und 1940 schickte.Jedes Jahr um die Weihnachtszeit flatterte im heimischen Oxford (oder in Leeds, wenn die Familie aus beruflichen Gründen dort gewohnt hatte) Post vom Nordpol an. Absender: Santa Claus/Father Christmas höchstpersönlich. Die Adressaten: Tolkiens Kinder John, Michael, Christopher und Priscilla. Der Verfasser: J.R.R.Anfangs berichtete der Weihnachtsmann hauptsächlich von seinem tollpatschigen Helfer, dem Nordpolarbär. Späterhin erzählte er auch von dessen Neffen Paksu und Valkotukka, Höhlenbären, Schneemännern, Roten Wichteln und deren Feinden, den diebischen Kobolden, die gerne Weihnachtsgeschenke stibitzen.Manchmal griff der sympathische Nordpolarbär in ungelenker Handschrift und mit orthographischen Freiheiten selbst zur Feder. Er verriet den Kindern sogar seinen Namen Karhu. Ein andermal gelang es ihm, das Koboldalphabet zu entziffern. Nebenbei erfährt man auch, dass der Weihnachtsmann Nicholas heißt.J.R.R. gab sich bei dieser Weihnachtspost viel Mühe. Die Geschichten sind liebevoll ausgedacht und mit handgezeichneten Bildern versehen. Auch die Briefmarken vom Nordpol wurden von ihm kreiert. Zugestellt wurden die Briefe vom (eingeweihten) Postmann oder sie lagen – wie von Zauberhand bewegt – am Kamin.Wer – so wie ich – durch Tolkiens Phantasie beflügelt wurde, und Kindern eine freudige Überraschung bereiten möchte, kann sein/ihr Glück ja im finnischen Rovaniemi versuchen, wo Santa Claus ein eigenes Postamt zur Verfügung steht, das an ihn gerichtete Post beantwortet. Adresse: Joulupukin Pääposti, 96930 Arctic Circle, Finnland. Oder man versucht sein Glück in Kanada: Santa Claus, North Pole H0H 0H0, Canada. God Jul!
Dieses Buch zeigt Tolkien als liebevollen Vater. In der Zeit von 1920 bis 1942 schrieb er seinen Kinder jedes Jahr Briefe aus Sicht des Weihnachtsmanns. Mit viel Liebe zum Detail, sowie zahlreichen von ihm selbst gezeichneten Bildern bekamen seine Kinder regelmäßig Briefe vom Nordpol. Einige Briefe sind eher kurz gehalten, andere sehr ausführlich. Die Briefe bauen inhaltlich aufeinander auf und nehmen Bezug aufeinander. Zudem kommen jedes Jahr mehr Figuren hinzu. Mein absoluter Favorit ist der Nordpolarbär. Er stellt ständig Unfug an oder ihm passieren lustige Missgeschicke, was dem Weihnachtsmann natürlich nicht gerade gefällt. Auch die frechen Sprüche des Polarbären sind einfach witzig und sehr unterhaltsam.Das Buch ist so aufgemacht, dass die Originalbriefe von Tolkien (selbstverständlich in englischer Sprache), der deutschen Übersetzung gegenübergestellt sind. Gedruckt sind sie auf hochwertigem, leicht glänzendem Papier. Mit gefällt die Taschenbuchausgabe gut, da das Buch leicht ist und gut in der Hand liegt. Eine Schmuckausgabe ist dem Inhalt aber auf alle Fälle würdig, da es sich bei dem Briefen um wundervolle Schriftstücke handelt, die es verdient haben, entsprechend gedruckt zu werden.Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Der Inhalt ist einfach toll und ermöglicht zudem einen Blick auf Tolkien als Vater. Spannend finde ich auch, wie sich Tolkiens Liebe zur Sprachwissenschaft in den Briefen widerspiegelt und seine Freude an Gedichten einen Platz findet. An einer Stelle wird der „Der Hobbit“ ganz kurz erwähnt.