Quinn ist absolut nicht begeistert, dass sie den tollpatschigen Archer an ihrer Seite hat und auf ihn angewiesen ist. Zumal kommt ihr die ganze Sache mit dem verrückten Professor äußerst komisch vor. Einmal ist er tollpatschig und kann seine zwei Beine nicht koordinieren und dann plötzlich kommt es ihr wieder vor, als wäre er einem Agentenfilm entsprungen. Als wäre das jedoch nicht schon genug, wird die Idylle des Wildreservates von Wilderern bedroht. Wer steckt dahinter und wie gefährlich sind sie wirklich? Steckt vielleicht sogar Archer dahinter? Doch hier ist Quinn nicht die Einzige mit diesem Gedanken, denn auch Archer ist sich nicht ganz sicher, ob nicht vielleicht Quinn dahinter steckt. Da ist es für beide nicht sonderlich gut, dass sie sich nun zueinander hingezogen fühlen.Endlich gibt es die langersehnte Fortsetzung der Rocky Mountain Reihe. Inzwischen sind wir schon bei Nummer Neun der Reihe angekommen und noch immer überrascht Virginia Fox immer noch mit ganz vielen tollen Ideen. Auch Rocky Mountain Lion beginnt wieder spannend und rasant und macht sofort Lust auf mehr. Wenn man erst einmal damit angefangen hat, kann man das Buch gar nicht mehr weglegen und verschlingt es bis zum Schluss. Virginia schafft es auch hier wieder, die Spannung bis zum Ende zu halten und wenn man sich gedacht hat, man weiß schon alles, dann kommt wieder etwas auf, mit dem man nicht gerechnet hat.Wie auch bei den anderen Bänden, machen wir wieder Bekanntschaft mit alten Figuren, die schon in den anderen Bänden vorgekommen sind und kann wieder mit ihnen lachen und weinen. Nichts destotrotz handelt es sich auch bei Rocky Mountain Lion wieder um eine abgeschlossene Geschichte, die hauptsächlich über Quinn und Archer handelt. Somit kann es trotz der schon bekannten Personen ohne Probleme auch von Quereinsteigern gelesen werden. Sollte man wirklich etwas wissen, was in den vorherigen Geschichten passiert ist, wird es im jeweiligen Buch noch einmal erklärt, somit ist man sofort auf dem Laufenden und hat keine Lücke, sollte man die Vorgängerbände noch nicht kennen. Das ist auch etwas, was die Bände der Rocky Mountain Reihe so besonders macht. Es ist egal mit welchem Band man einsteigt, man kann sie alle ohne Probleme lesen und kommt super in die Geschichten hinein.Wie immer sind die Charaktere sehr gut beschrieben und überzeugen mit ihrem Witz und Charme. Sowohl Quinn als auch Archer haben einen richtigen Sturschädel und schrecken auch nicht davor zurück, diesen zu benützen und gegen den Anderen einzusetzen. Für mich persönlich war vor allem Quinn ein ganz besonders starker Charakter. Was sie für ihre Eltern zurückstecken und hinnehmen musste war ein Wahnsinn und wo Andere vermutlich schon lange aufgegeben hätte, hat sie weitergekämpft und weiter ihr Bestes gegeben um ihr Bestes für Alle zu geben. Sie ist eine ganz besondere Frau, die immer nur an die Anderen gedacht hat, vor allem auch an ihre Eltern und dabei ihre eigenen Bedürfnisse ganz hinten angestellt hat. Ein Charakterzug, den man leider nicht mehr sehr oft bei Menschen findet und etwas ganz Besonderes ist.Wie auch die anderen Bücher der Rocky Mountain Reihe, war auch dieses Buch wieder sehr emotional und ich hab zwar sehr viel gelacht, vor allem bei den Zankereien zwischen Quinn und Archer aber trotzallem hab ich nicht nur einmal eine Träne vergossen. Auch die Spannung kommt wieder nicht zu kurz und somit schafft Virginia Fox auch in Rocky Mountain Lion wieder eine ausgezeichnete Mischung aus Romanze und Krimi und das ist auch das, was die Rocky Mountain Reihe für mich so besonders macht.Ich war auch von Band 9 der Reihe wieder total begeistert und war am Ende der Reihe total geflasht. Wieder einmal habe ich ein Traumpaar für mich entdeckt und auch das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es war wieder ein toller Abschluss der Geschichte und auch die Aussicht auf Band 10 macht schon sehr neugierig und ich kann es kaum erwarten, wenn ich es dann lesen kann.
Rocky Mountain, Band 9: Die Ethologin Quinn Davies arbeitet auf der Wildtierstation der Lone Wolf Ranch – ihr absoluter Traumjob! Doch in letzter Zeit ist die Idylle durch Wilderer bedroht. Zudem muss sich Quinn noch mit ihrem neuen Kollegen, dem tollpatschigen und zerstreuten Wissenschaftler Archer Miller herumschlagen. Eigentlich sieht er ja sehr gut aus… aber hat er eventuell etwas mit den Wilderern zu tun? Ist das tollpatschige Getue nur Tarnung? Bevor sie diese Fragen klären kann, wird sie plötzlich zur Zielscheibe…Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit einer atemberaubenden, verschneiten Naturkulisse, einem Puma und Weihnachtsdeko.Zuerst musste ich mal nachschauen, was eine Ethologin macht (nein, es ist eben kein Schreibfehler; es hätte nicht Ethnologin heissen müssen). Meine Freunde Google und Wikipedia können da selbstverständlich Abhilfe schaffen: Die Ethologie ist die vergleichende Verhaltensforschung; auch Verhaltensbiologie genannt. Sehr schön, wieder etwas gelernt.Mir haben Quinn und Archer von Anfang an gut gefallen. Beide sind Wissenschaftler und ihnen liegen die Natur und die Tiere am Herzen. Das scheint zu Beginn doch auch schon alles an Gemeinsamkeiten zu sein. Wenn ich von einem tollpatschigen, zerstreuten Wissenschaftler lese, sehe ich gleich Einstein vor mir, aber so sieht Archer definitiv nicht aus: Er ist sehr attraktiv, wie Quinn feststellen muss und er bringt ihr inneres Vögelchen zum Zwitschern, wenn sie ihn sieht... (ein süsses Bild von dem inneren Vögelchen). Quinn kümmert sich nebst ihrer Arbeit um ihre Eltern: Ihr Vater ist an Demenz erkrankt, ihre Mutter ist verbittert und nichts, was Quinn tut, ist gut genug. Immer wieder Vorwürfe… Quinn hat mir wirklich leid getan. So kann das nicht weitergehen, finden sogar ihre Nachbarn.In dieser Geschichte wird es sehr gefährlich und blutig – und da heisst es immer, in einer Kleinstadt sei nix los. Die Haustierdichte in Independence ist übrigens enorm: Ich glaube, wenn man dorthin zieht, muss man mindestens ein Haustier haben, besser zwei oder drei ;-) Die Liebe der Autorin zu Tieren ist sehr gut zu spüren.Wie von den anderen Geschichten gewohnt, gibt es auch immer eine kleinere Nebengeschichte, dieses Mal mit Anna und Donovan. Mir gefallen diese Nebengeschichten immer sehr gut. Und gegen Ende werden auch schon die Protagonisten des nächsten Bandes vorgestellt: Zelda und Cruz. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.