★★★★★
k.A.
18.07.2026
ean-shopping.de
Ich habe das Buch als Geschenk für meine Schwester gekauft. Das Buch hat eine solide Gestaltung und die Seiten lassen sich angenehm lesen. Sie hat es selbst mit einem Interesse angegangen.
Einen harmlosen Krimi könnte man bei dem Titel “ Schlaf schön “ doch erwarten oder?? Weit gefehltIm Mai 2019 ermittelt die Staatsanwaltschaft im Katharinenstift in Hillesheim.13 Bewohner erkranken und 11 davon versterben. Dies ist der Hintergrund für den Krimi.Da liegt es nahe in Hillesheim, der Heimat des „Kriminalhauses“ und quasi Krimihauptstadt, den Krimi spielen zu lassen.Genauer gesagt ist der Schauplatz das Altenheim St.Ägidius.Änne fehlt auf der Kirchenchorprobe. Sie ist tot. Die Nachricht von ihrem Tod hat sich im Ort wie ein Lauffeuer verbreitet.Mitglied des Chores ist auch Frederike Suttner, Kriminalkommissarin im Ruhestand. Sie war in Düsseldorf bei der Mordkommission tätig und lebt noch nicht allzu lange in der Eifel.Klara, eine alte Freundin von Frederike, und Angela, Frederikes Nichte, haben mit dem Heim zu tuen.Klara lebt dort und Angela arbeitet als Pflegekraft im Krankenhaus Gerolstein wohin kranke Heimbewohner kommen.Was liegt also näher für Frederike als sich einzumischen.Frederike ermittelt auf eigene Faust, dann mit ihren Helfern im Heim.Angela hat ihr erzählt, dass es in der letzten Zeit mehrere Todesfälle im Krankenhaus gab, die alle in St.Ägidius gelebt haben.Zu Beginn hat Frau Dr.Burkhardt noch die Totenscheine ausgestellt, dann hat sie es verweigert als mehrere Tote aus einem Heim kamen.Angela ist mit Jochen befreundet, Chemiker, er möchte eine Firma aufbauen.Frederike freut sich, dass Angela einen Freund gefunden hat.Käthe Gilles verstirbt in St.Ägidius. Klara, die so eine Art Patin ist für Heimbewohner, die noch nicht so lange da sind oder wenig Besuch kommen, und Frederikes Freundin, ruft Frederike an.Bei der Trauerandacht treffen sie Käthes Neffen Jogi, der in Trier arbeitet und mit der Heimleiterin Andrea Bader verwandt ist.Frederike kommt alleine nicht weiter und ruft ihren Nachfolger Klaus Wieland an. Ihr kommt der Tod von Käthe Gilles komisch vor.Es fällt dann auf, dass Käthe Gilles aus Düsseldorf ist und dort sehr bekannt war als Mäzenin, Stifterin, Sponsorin besonders im Bereich Kultur und Kunst.Willi hilft Frederike, er war lange Jahre „Knastpsychologe“, kennt sich mit Serienmördern aus.So mehr werde ich nicht verraten.Der Krimi ist spannend und gleichzeitig oft auch amüsant.Der Autorin ist es gelungen sowohl die Eigenarten der Eifler, als auch älterer Menschen genau zu treffen bei ihren Beschreibungen.Der Krimi lebt ganz besonders von den Charakteren, die herrlich beschrieben sind. Man fühlt sich mitten im „Ermittlerteam“ in St.Ägidius.Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Er nicht zu ernst obwohl er ein ernstes Thema behandelt.Eine Leseempfehlung für alle, die die Eifel und ihre Menschen lieben, für Krimifreunde insgesamt und für Liebhaber von Krimis, die nicht zu brutal sind.
Der Inhalt ist schnell zusammengefasst. Eine Polizistin in Rente stößt auf Unstimmigkeiten in einem Altenheim. Die Todesfälle nehmen rasant zu. Zufall oder wurde hier nachgeholfen?Den ein oder anderen Leser wird dieses Szenario an die "Todesengel"-Fälle in den Medien erinnern. Und genau darum dreht sich auch dieser Eifelkrimi.Ob die Spürnase von Ex-Komissarin F. Suttner noch funktioniert, das ist die große Frage, die sich bis zum Schluss durchzieht. Suttner wird vom Verlag auf dem Buchdeckel als "Eifeler Miss Marple" vorgestellt. Doch das trifft es nicht ganz. Hier ermittelt kein altes Mütterchen, sondern eine in die Jahre gekommene Kommissarin, die durchaus bereit ist, für ihre Ziele sehr weit zu gehen – vielleicht auch über moralische Grenzen, die nicht jedem Leser passen mögen. Zumindest macht es die Autorin dem Leser mit dem Ende nicht so leicht, wie vielleicht das "gemütliche" Cover suggerieren könnte.Insgesamt ein toller Krimi rund um das Thema Altersheim.