Aus den Briefen des Jürnjakob entstandenes Büchlein über seine Auswanderung nach Amerika im letzten Jahrhundert. Beeindruckendes und sehr unterhaltsames Dokument über die Herausforderung eines Starts in ein neues Leben, geschildert von einem typischen Vertreter einer puritanischen Lebenseinstellung, wie sie die Staaten sehr geprägt hat: Die Bereitschaft, hart zur arbeiten, der Verzicht auf Vergnügung, und ein aufrichtiger Glaube, der Rechtschaffenheit verlang., Dem Nächsten hilft man in der Not, nicht ohne ihm eine Standpauke zu erteilen, wenn er etwas zu untadelig gelebt hat. Wenig Verständnis für die Lebensweise der indianischen Kultur, Jürnjakobs Schilderungen sind manchmal gefärbt von einer etwas engen Sicht der Dinge, trotzdem, mit den Abstand, mit dem man sie heute liest, charmant, ein authentisches Porträt eines Menschen, der sich stark mit der Kultur, die ihn geprägt hat, identifiziert und sie in diese neue Welt trägt.